Beiträge getagged mit Krankenhaus

hin und her gerissen

Gezwungenermassen

Gute Führung

Übers Wochenende geht es mit der (fast) kompletten Belegschaft von dynasys in die Berge. Um ehrlich zu sein: rechte Lust habe ich keine, würde lieber Zuhause bleiben und die Füße hoch legen.

Andererseits finde ich es eine tolle Idee von Chef Stephan, uns auf ein Hüttenwochenende einzuladen. Da will ich nicht Aussen vor bleiben, zumal die Mann(und Frau:)schaft ein wirklich netter Haufen ist. Seit ich so viel auf Geschäftsreise bin, sehe ich die meisten Kollegen eh kaum mehr. Da bietet so eine kleine Bergtour eine gute Gelegenheit, den Kontakt wieder aufzufrischen.

Schade nur, dass die Familie (wieder mal) zu kurz kommt. Frau B. wäre sooo gerne mit in die Berge. Doch wenn die Partner dabei wären, bliebe wohl der teambildende Effekt auf der Strecke. Vater liegt (wieder mal) im Krankenhaus, hat heute die Erste von 4 oder 5 Operationen gut überstanden. Ich werde ihn erst am Montag anrufen können – „Gute Besserung!“.

Irgendwie vergeht die Zeit viel zu schnell.

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zwei träume – eins

NebelsteineBeim Bergwandern stürze ich zwischen großen Felsblöcken ab und reiße mir den rechten Arm an der Schulter komplett ab. Ich spüre keinen Schmerz, bin nicht mal sonderlich erschrocken, nehme den Arm mit und bin am Abend in einem Krankenhaus. Dort heften sie ihn provisorisch wieder an, am nächsten Morgen soll er richtig operiert werden. Die ganze Zeit über bin ich klar und ruhig, auch das Personal im Krankenhaus macht kein großes Aufheben um die Sache. Die Frage nach einem Schlafmittel beantworte ich mit: „Nein Danke, ich gehe noch in die Kneipe um’s Eck und trinke zwei Bier!“. Ich kann die Finger nicht bewegen, wohl aber den angehefteten Arm – für’s drehen einer Zigarette wird es reichen.
-CUT-
Es ist früh am Morgen, ich sitze vollkommen übernächtig -die Hände voller Druckerschwärze- auf einer Bank im Park vor dem Krankenhaus. Plötzlich merke ich, dass ich zweigeteilt bin: der Eine nach wie vor klar und ruhig, jedoch ohne Erinnerung an die Nacht. Der Andere verwirrt und ängstlich. Er meint, der Arm müsse nicht operiert werden, es müsse lediglich der kleine Eschenholzbolzen an die richtige Stelle gerückt werden und alles wäre wieder wie früher. Er packt mich, schiebt mich mit Gewalt vor sich her ins Krankenhaus, will partout nicht operiert werden, kann und will die Situation nicht begreifen. Ich rufe laut um Hilfe, habe Angst um den nun linken, ja nur provisorish angehefteten Arm.
Ein Pfleger erkennt die Situation, packt unseren Körper und knallt ihn gegen die Wand – der Ängstliche verliert das Bewusstsein, ich sehe ihn verständnisvoll an. Die Ärzte bereiten die OP des Armes vor.

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versprochen

MännerabendJetzt liegst Du -wieder mal- im Krankenhaus, wirst in ein paar Stunden operiert. Mutter hat gesagt, das sei nun schon die 20te Operation; fast jedes mal was anderes! Diesmal die Stimmbänder – was nimmt Dich denn so mit, dass es Dir die Sprache verschlagen hat?

Wenn ich es mir recht überlege, ist das erst los gegangen, als ihr in dieses Haus gezogen seit?! Ich werde die Tage mal Euren Grundriss ‚raus kramen und die alten Chinesen per Feng Shui dazu befragen.

Für die OP drück ich Dir alle Daumen, scheint ja keine große Sache zu sein. Und wenn Du Deine Stimme wieder hast, komme ich vorbei und wir legen einen Männerabend ein, versprochen!

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