Beiträge getagged mit Mond

in die falle getappt

ZeitlosBeneidenswert unbeeindruckt von der allseits um sich greifenden Hektik zieht der Mond ruhig und gelassen seine Bahn. Ich schaffe das nicht immer – gleich dreimal ist mir das Thema Zeit heute begegnet:

Uli ist aufgefallen, wie vollkommen bedeutungslos es ist, ob er nun 240 km/h oder 150 km/h fährt. Der Preis für die „gesparte“ Zeit ist -wegen der um ein vielfaches höheren, notwendigen Aufmerksamkeit beim schnell Fahren- ein spürbar niedrigerer Energielevel nach der Fahrt. Abgesehen davon: wie sollte man Zeit sparen können? Das klappt nur bei Momo im Film.
Frau B. merkt, dass sie zu rennen anfängt, obwohl sie ganz genau weiß, dass sie definiv zu spät kommen wird. Und das es egal ist, ob sie 5 oder 15 Minuten später ankommt – zu spät ist zu spät!
Und mitten drin ich. Nach 20 Jahren in der IT-Branche ist mir vollkommen klar, dass sich selbst kleine Projekte zu ausgewachsenen Zeitfressern entwickeln können. Trotzdem werde ich unruhig und hektisch, wenn das Unvermeidliche eintritt. Vertippe mich, überlese Wichtiges und lasse mich anstecken von der jahrzehnte lang gehörten Zeit ist Geld Mentalität.

Es ist schon bemerkenswert, wie vielen Automatismen wir erliegen – oft wider besseres Wissen.

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mond und venus

Augsburger StadtansichtenIch habe ein schlechtes Gewissen und Frau B. ist trotzig! Zum -mehr oder weniger- ersten Mal seit 18 Jahren bin ich nun öfter mal länger unterwegs, weiß oft nicht, wann ich nach Hause komme. Die Situation ist ungewohnt, der Umgang damit will gelernt und auch geübt werden – das ist uns beiden klar. Hier unterscheiden sich Theorie und Praxis wieder mal ganz gewaltig: es fühlt sich einfach saublöd an!

Und schon verschmelzen die Unterschiede zwischen Herausforderungen in der Beziehung und gewaltigen Aufgaben im Projekt: Was sich theoretisch noch machbar darstellt, zeigt sich in der Praxis plötzlich(?) ganz anders. Doch hier wie da gibt es meiner Ansicht nach nur einen Weg, der langfristig erfolg versprechend ist. Der Mut zur Wahrheit und die Bereitschaft zur Kommunikation.
Hilfreich für mich ist dabei eine leicht ver-rückte Sicht der Dinge, wie ich sie heute wieder mal beim Stromern durch Augsburgs Innenstadt erfahren habe. Keine zwei Strassen vom pulsierenden Feierabendverkehr entfernt ist diese verträumte Altstadtgasse, friedlich und wohl behütet von Mond und Venus. Die Lösung vieler Problemchen liegt oft so nah, dass ich sie einfach nicht an dieser Stelle erwarte. Wie schon der Volksmund sagt: „Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen.

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sicherheitsabstand

MondNachdem der Mond die letzten Tage immer hinter Wolken oder Nebel verschwunden war, habe ich gerade eben die Gelegenheit genutzt und mal einen Fotografier-Versuch gemacht.
Rein technisch keine große Herausforderung, aber dafür scheitert es ganz gewaltig am Objektiv: das 18-55mm ist einfach ein ganz klein wenig zu klein!

Ich werde wohl lernen müssen, mich den Dingen zu nähern anstatt sie aus sicherer Entfernung zu betrachten.

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