Beiträge getagged mit Nacht

perfektes recycling

Leuchtblumen

„Der Herbst kommt, es wird langsam wieder früher dunkel draußen und bei Nacht sieht die Welt einfach mal anders aus.“ Sari’s Thema der 37ten Woche im Projekt 52 lautet Nachtspaziergang.

Spazierengehen im Regen finde ich schön, Nachts genauso wie am Tag. Mit dem Regen und der Fotografiererei allerdings habe ich so meine Schwierigkeiten. Die kurze Trockenphase gerade eben habe ich dann aber doch genutzt.

Und siehe da, in unserem kleinen Garten wachsen doch tatsächlich die seltenen Leuchtblumen! Etwas naiv schauen sie schon aus, und rein farblich steckt noch viel Verbesserungspotential drin. Naja, es ist auch nicht so leicht. Schließlich läuft der Lebenshaltungsprozess quasi rückwärts ab: während die einen Licht in Energie umwandeln, basieren die Leuchtblumen auf der Umwandlung von Energie in Licht. So betrachtet perfektes Recycling 🙂

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aussicht

Sonnenschein bekommen wir bestenfalls in der Mittagspause mit – wenn’s gerade nicht regnet 😉

Aber die Aussicht von der Terrasse der „Seeraunzn“ auf Hallstatt bei Nacht ist ja auch nicht schlecht, oder?

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nightride

NightrideDiesmal habe ich mir mit Saris 16. Wochenthema „Geheime Orte“ richtig schwer getan. Ich hatte (und habe) keinen geheimen Ort. Also was tun? Heute dann ist mir eingefallen, dass ich mich viele Jahre lang in die fantastische Welt der Science Fiction verkrümelt habe. So richtig geheim ist das natürlich nicht, aber dort war ich ganz allein, niemand konnte mir folgen und keiner wusste, in welch fantastischen Welten ich gerade rumschwirrte.

Die Nacht war und ist denn auch meine Lieblingszeit. Ich kann die Sterne sehen, die Welt sieht etwas anders aus, die Stille ist von allerlei ungewöhnlichen Geräuschen durchdrungen. Und manchmal habe ich mir vorgestellt, wie ich wohl reagieren würde, wenn plötzlich ein Raumschiff landen würde und ich die Chance hätte mitzufliegen.

Keine Sekunde hätte ich gezögert – und auch heute noch würde ich einsteigen auf einen Nightride 🙂

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halbzeit

HalbzeitDie Tasse Kaffee noch halb voll, die Augen schon halb geöffnet, der Körper noch so halb in der kuscheligen Geborgenheit des Bettes, die Gedanken schon halb ausgerichtet auf die unausweichlichen Fügungen des bevorstehenden Tages.

Halbzeit.

Innehalten, das Vergangene noch mal Revue passieren lassen, mich langsam dem Kommenden öffnen. Das süsse Nicht-Sein des Schlafes als grenzenloses Spielfeld für einen unendlich kreativen Geist erkennen.

Halbzeit.

Den Übergang von Nacht zu Tag, von Traum zu Realität als Startschuss begreifen und loslegen. Meinen Tag kreieren.

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feuerabend

FeuerabendTja, da bin ich diesmal richtig aufgeschmissen mit dem Thema der 14. Woche: „Die Sonne geht unter“. Bei dem trüben Wetter standen die Chancen von Anfang an schlecht, ein entsprechendes Bild für Saris Projekt 52 einfangen zu können. Klar habe ich mir gleich mal Alternativen überlegt:

Eine kleine Buddha-Statue alle halbe Stunde ablichten. Der länger werdende Schatten und die sich ändernde Helligkeit geben eine hübsche kleine Serie.

Zum Wohnzimmerfenster hinaus fotografieren, auch alle halbe Stunde ein Bild. Der Wechsel der Helligkeitsverteilung (Fenster hell, Raum dunkel zu Fenster dunkel (mit leuchtender Salzkristalllampe) und Raum hell sollte auch eine schöne Serie abgeben.

Wenn es zwar bewölkt, aber trotzdem ein Unterschied zwischen Abend und Nacht merkbar ist, liese sich das ganz gut realisieren. Doch entweder waren rabenschwarze Gewitterwolken am Abendhimmel, die den Übergang vom Tag zur Nacht völlig verschluckten. Oder ich bin erst nach Hause gekommen, wenn es bereits stockfinstere Nacht war. Und so greife ich diese Woche ins Archiv und hole den Abendhimmel über Ayacucho, Peru heraus. Der lässt sich hier eh kaum übertreffen und selbst für Peru war es ein ganz besonderes Schauspiel. Was, nebenbei bemerkt, kaum jemand beachtet hat – schliesslich waren die vielen Touristen voll und ganz mit Shopping beschäftigt. Gegen die bunten Auslagen der Schaufenster hat die Schönheit der Natur kaum eine Chance.

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