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kontraste

Psychedelic GoaEin Dorf weiter ist Starkbierfest, da gibt’s dann Sonntag Nachmittag auch immer lecker Kuchen. Als ich den heute geholt habe und damit gute 15 Minuten der bayrischen Blasmusik ausgesetzt war, ist mir was eingefallen:

Bei vielen Musikrichtungen ist Klang die Verpackung, der Inhalt wird mit Worten transportiert. Ein Lied kann seine Wirkung nur richtig entfalten, wenn ich den Text verstanden habe. Neue Sichtweisen eröffnen sich dann durch ein neues Verständnis des jeweiligen Themas.
Ganz anders hingegen bei Psychedelic Goa Trance: Verpackung und Inhalt sind Eins, es gibt nichts zu Verstehen. Jeder Versuch diese Rhythmen mit einem klassischen Musikverständnis zu begreifen muss kläglich scheitern. Die Wirkung entfaltet sich nur, wenn ich meinen Verstand beiseite lasse und mich in den Rhythmus fallen lasse. Meine Gehirnfrequenz geht mit dem Takt in Resonanz, der Verstand wird durch die ungewohnten Klangstrukturen verwirrt und steigt langsam aus. Mein Körper fängt an mit zu schwingen, ein Gefühl von Einheit wächst langsam in mir, Schauer rieseln mein Rückgrat entlang.
Und plötzlich schwirren Bilder durch meinen Kopf, Ideen fangen von irgendwo her an zu fließen und der Satz Nada Brahma – Die Welt ist Klang gewinnt eine ganz neue Bedeutung.

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