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ruhesitz

RuhesitzNatürlich könnte ich mich so langsam zurück lehnen, die Füße hochlegen und den Herrgott einen guten Mann sein lassen. Schließlich habe ich es mir in den nun 46 Jahren recht gemütlich eingerichtet im Leben. Habe viele schöne Erinnerungen gesammelt, die reichlich Stoff zum Erzählen kurzweiliger Geschichten bieten. Habe mein Auskommen, mein (gemietetes) Haus, meine Frau, mein Auto, …

Aber ganz ehrlich: ich glaube nicht, das ich das jemals machen werde, auch nicht mit 90 Jahren – wenn ich denn so alt werde. Denn das hieße für mich, die Neugierde verloren zu haben. Den Spaß an neuen Herausforderungen, die Aufregung, in einer neuen Umgebung zurecht zu kommen, den täglichen Nervenkitzel der Gradwanderung zwischen Unsicherheit und selbstüberschätzenden Mut. Das alles kann und will ich nicht einfach abschalten.

Und deshalb wünsche ich mir für das nächste Lebensjahr weiterhin viele neue Begebenheiten und Erlebnisse in meinem Leben. Und das ich immer auf’s Neue den Mut finde, mich ihnen zu stellen und daran zu wachsen. Zu noch mehr Freude, zu noch mehr innerem Frieden. Der Ruhesitz wird warten müssen – solange benutze ich ihn für den Frühschoppen im Garten 🙂

Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.
(Mahatma Gandhi)

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vielschichtig

VielschichtigDer April präsentiert sich vielschichtig. Alles scheint unklar, so viele Dinge sind in der Schwebe momentan. Ein neues Auto kaufen oder weiter Geld in den guten, alten Bus stecken? Umziehen muss wohl sein – oder doch nicht? Und wenn, dann kaufen oder mieten? Der leidige Hausmeisterjob bei dynasys – Schwamm drüber. Meine Beziehung zu Frau B. ist gerade spannend, definiert sich irgendwie neu, birgt nach 19 Jahren einen gewissen Unsicherheitsfaktor … was die ganze Geschichte im Moment sehr reizvoll macht.

Einzig das Projekt ist gewissermaßen der feste Pflock in meinem Leben, um den sich alles dreht und der alles wenden kann. Ich freue mich auf jeden Tag, den ich mit den beteiligten Menschen und der komplexen Aufgabenstellung verbringen darf.
Und so vielseitig diese neue Herausfoderung ist, so mannigfaltig wirkt sie sich auch auf meinen Alltag aus. Ich glaube ich bin einfach ungeduldig – wie damals als Kind, als Mama und Papa den Weihnachtsbaum schmückten und die Spielzeugeisenbahn aufbauten – und ich den ganzen Tag nicht ins Zimmer durfte 🙂

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