Beiträge getagged mit Neugierde

treiben lassen

Ein Schatten huscht blitzschnell durch den Garten, viel zu groß für einen Vogel. Es ist weder etwas zu hören noch zu sehen. Erst das dumpfe Fauchen des Brenners macht mich auf den Heissluftballon aufmerksam, der scheinbar in unmittelbarer Nähe seinen Ausflug beenden will.

Ich mag diese riesigen Gebilde, die oft den Himmel hier über dem schwäbischen Holzwinkel bevölkern. Nicht nur wegen ihres farbenfrohen Aussehens, sondern weil sie so sehr meine Art des Reisens, ja des Lebens verkörpern. Nur schwer zu steuern, gehört eine gute Portion Vertrauen und Neugierde zur Fahrt mit dem Ballon. Sich treiben lassen und mal schau’n wohin der Wind des Lebens einen trägt. Dabei immer den Überblick behalten, die Aussicht geniessen und landen, wo es sich eben anbietet.

Gern wäre ich mit gefahren. Aber auch so freut es mich, das Thema der 28ten Woche im Projekt 52 -etwas spät zwar, aber immerhin- für mich passend umgesetzt zu haben.

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aufbruch

Aufbruch31. Dezember, ein Tag wie jeder andere. Und doch … seit ewigen Zeiten hat der Moment, an dem sich ein Kreislauf schliesst, eine ganz besondere Bedeutung.

Szenen des vergangenen Jahres gehen mir durch den Kopf – eine ganz persönliche Diashow mit den wichtigsten, schönsten, schrecklichsten, beeindruckensten, peinlichsten, herzlichsten Bildern. Übrig bleibt ein Gefühl unbändiger Neugierde, gut abgeschmeckt mit eine paar Tropfen Angst und Ungewissheit. Neujahr ist für mich vor allem eines: ein Aufbruch in neue Abenteuer voller wichtiger, schöner, schrecklicher, beeindruckender, peinlicher und herzlicher Begebenheiten.

Wir gehen jetzt auf die Silvesterparty mit der Freizeit 91 Band. Ich wünsche Euch einen guten Start ins neue Jahr!

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leseprobe

Flughafen MadridNun wird es langsam spannend. Die Bilder sind entwickelt, müssen „nur“ noch aussortiert werden. Das Tagebuch ist abgetippt, braucht aber noch eine Rechtschreibprüfung. Die Vorlage für die Webseite ist fast fertig programmiert, wartet lediglich auf ein bißchen Automatisierung – und den Inhalt natürlich.

Um Euch die Wartezeit ein klein wenig zu versüßen und die Neugierde zu schüren, gibt es heute eine Leseprobe des Reiseberichtes 🙂

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eine neue bedeutung

SpiegelbildVeränderung, Umbruch … schon das ganze Jahr über zeichnet sich die Qualität eines neuen Zeitalters ab.

So manchmal habe ich eine leise Ahnung davon, was in meinem Umfeld als nächstes ansteht. Unklar, verschwommen, wie das Spiegelbild venezianischer Häuser um trüben Wasser des Kanals. Und gerade deutlich genug, um neugierig zu werden oder auch ein bißchen Angst zu bekommen. Denn wenn ich auch in fünf Jahren sage „Genau richtig war das damals!“, so will der Weg dorthin erst einmal gegangen werden.

Im Moment merke ich, wie sehr ich den Alltag mit Frau B. liebe. Ich bin die ganze Woche unterwegs. Das Wochenende ist dann voll gepackt mit Erwartungen, welche mit den liegen gebliebenen Aufgaben meist in einem gewissen Konflikt stehen. Schon bekommt Zeit eine völlig neue Dimension. Zeit zum Reden, Zeit zum Träumen, Zeit zum Schmusen, Zeit zum miteinander wachsen.
Wie ich die Zeilen so schreibe merke ich, dass es ja genau das bewirkt: miteinander wachsen! Wir kämpfen noch mit der neuen Situation, doch schon reden wir darüber, träumen von neuen Zeiten. Ach ja, Schmusen … auch das gewinnt eine ganz neue Bedeutung 🙂

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aufgetankt

AufgetanktZwei Wochen – sie sind wie im Flug vergangen. Ich bin noch keine 24 Stunden hier und habe das Gefühl, kaum weg gewesen zu sein. Andererseits … irgendwie bin ich noch garnicht richtig angekommen. Als würde ich in einer bislang unbekannten Zwischenwelt schweben, zumal der Tag heute mehr an mir vorbei gegangen ist als das ich ihn bewusst erlebt hätte.

Vielleicht ist es auch nur die Neugierde, was der sogenannte Alltag bringen wird und wie ich nun damit umgehe. Denn eines spüre ich ganz klar: ich habe mich verändert die letzten Wochen, bin stärker und mutiger geworden. Und der Ausflug in die Berge Teneriffas hat meine Batterien frisch aufgetankt, wenngleich ich noch nicht so recht weiss, wofür ich die Energie brauchen werde.

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