Beiträge getagged mit Peru

seltsam

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seltsam

„Wie geht es Dir?“ – „Ach ja, es muss!“. Wie oft höre ich diesen Satz und denke mir, dass die meisten Menschen überhaupt keinen Bezug mehr haben zu „wirklichen“ Sorgen.

Ich erzähle dann gerne von den Lebensbedingungen eines vietnamesischen Familienvaters im Mekong-Delta, der mit umgerechnet 1 $ seine Frau und die drei Kinder ernährt. Oder der über 80 jährigen Peruanerin, die fröhlich ein Liedchen summend das schwere Bündel Wolle den Berg hinauf schleppt – auf 3.900 m Höhe!

Nur bei mir selbst, da ist das nicht so leicht. Kaum habe ich mal 4 Wochen nichts zu tun im Büro, schon komme ich mir nutzlos und überflüssig vor. Werde unleidlich und fange zum Jammern an, suche nach neuem Sinn und Zweck, übertrage das blöde Gefühl auch gleich in alle anderen Bereiche meines Lebens. Statt die ruhige Zeit zu geniessen klage ich über Langeweile und Einsamkeit.
Und glaubst Du mir wäre ein einziges Mal der vietnamesische Vater oder die peruanische Oma eingefallen? Nichts, nothing, nada!

Es ist eben immer leichter den Splitter im Auge des Anderen zu sehen als den Balken im eigenen! Schon seltsam, oder?

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feuerabend

FeuerabendTja, da bin ich diesmal richtig aufgeschmissen mit dem Thema der 14. Woche: „Die Sonne geht unter“. Bei dem trüben Wetter standen die Chancen von Anfang an schlecht, ein entsprechendes Bild für Saris Projekt 52 einfangen zu können. Klar habe ich mir gleich mal Alternativen überlegt:

Eine kleine Buddha-Statue alle halbe Stunde ablichten. Der länger werdende Schatten und die sich ändernde Helligkeit geben eine hübsche kleine Serie.

Zum Wohnzimmerfenster hinaus fotografieren, auch alle halbe Stunde ein Bild. Der Wechsel der Helligkeitsverteilung (Fenster hell, Raum dunkel zu Fenster dunkel (mit leuchtender Salzkristalllampe) und Raum hell sollte auch eine schöne Serie abgeben.

Wenn es zwar bewölkt, aber trotzdem ein Unterschied zwischen Abend und Nacht merkbar ist, liese sich das ganz gut realisieren. Doch entweder waren rabenschwarze Gewitterwolken am Abendhimmel, die den Übergang vom Tag zur Nacht völlig verschluckten. Oder ich bin erst nach Hause gekommen, wenn es bereits stockfinstere Nacht war. Und so greife ich diese Woche ins Archiv und hole den Abendhimmel über Ayacucho, Peru heraus. Der lässt sich hier eh kaum übertreffen und selbst für Peru war es ein ganz besonderes Schauspiel. Was, nebenbei bemerkt, kaum jemand beachtet hat – schliesslich waren die vielen Touristen voll und ganz mit Shopping beschäftigt. Gegen die bunten Auslagen der Schaufenster hat die Schönheit der Natur kaum eine Chance.

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habe fertig

NebelHallo Ihr Lieben,

pünktlich zu Weihnachten ist er fertig, der Bericht unserer Reise nach Peru. Ihr findet ihn auf kurzka.de im aussen unter reiseberichte.

Ich wünsche Euch ein frohes Fest mit ruhigen und besinnlichen Tagen.

Liebe Grüße an Euch da draussen

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heisse finger

FeuerabendIch bin baff erstaunt! 103 Leser (die Bildchensucher mal nicht mitgezählt) haben gestern die Hirngespinste gelesen. Das führe ich mal darauf zurück, dass Ihr alle schon ganz heiss auf den Reisebericht seid.

FeuerabendNun gut, die Texte sind korrigiert und -bis auf die letzten 10 Tage- auch schon in die entprechenden Seiten eingepflegt. Jetzt fehlt noch das Salz in der Suppe, die Bilder. Zum Aussortieren wird ein Durchgang nicht reichen, es sind immer noch viel zu viele!

Und weil meine Finger vom vielen Tippen schon so heiss sind wie der Abendhimmel über Ayacucho, wird der Reisebericht wohl ein Weihnachtsgeschenk werden :).

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leseprobe

Flughafen MadridNun wird es langsam spannend. Die Bilder sind entwickelt, müssen „nur“ noch aussortiert werden. Das Tagebuch ist abgetippt, braucht aber noch eine Rechtschreibprüfung. Die Vorlage für die Webseite ist fast fertig programmiert, wartet lediglich auf ein bißchen Automatisierung – und den Inhalt natürlich.

Um Euch die Wartezeit ein klein wenig zu versüßen und die Neugierde zu schüren, gibt es heute eine Leseprobe des Reiseberichtes 🙂

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