Beiträge getagged mit Peru

vorfreude

PickupMüde bin ich jetzt und ausgebrannt. Den ganzen Sonntag über habe ich Bilder entwickelt und das neue Template für den Reisebericht programmiert. Es ist eine Heidenarbeit, auch wenn mir die Software bei der Entwicklung kräftig unter die Arme greift und mir viele Aufgaben erleichtert. Doch eines kann sie nicht: das Bild am Monitor mit dem in meinem Kopf vergleichen. Stimmen die Farben, hat das wirklich so ausgesehen dort? Drückt der Bildausschnitt aus, was ich mit dem Bild verbinde?
Schließlich noch die Entscheidung, welches der 13 „Wolken mit Berg“ – Bildern in den Reisebericht soll. So einfach ist es natürlich nicht: den Reisebericht gibt es im Web (mit vielen Bildern), als Diashow mit Musik (mit genau so vielen Bildern), als PDF (mit nicht so vielen Bildern) und als Fotoalbum (mit vielen anderen Bildern). Allein von Machu Picchu habe ich mehr als 100 Bilder gemacht, die wahrscheinlich nur jemandem etwas sagen, der schon dort war – und jeden anderen einfach schon ob der schieren Menge langweilen.
Doch es lohnt sich. Schon die Vorfreude auf den fertigen Bericht spornt mich immer wieder an, treibt mich immer wieder an den Rechner, lässt mich –„Nur einen Stapel noch, dann ist Schluß für heute!“– doch schnell noch einen Schwung Bilder entwickeln.

„Ohne Computer hätten wir Morgen noch Gestern.“ hat mal jemand gesagt. Klar geht vieles schneller, nimmt er uns einige Arbeit ab. Arbeit, die wir ohne Computer garnicht hätten 😉

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beweis

Machu PicchuNa gut, eins noch 🙂

Schließlich kann jeder ein Bild vom Münchner Flughafen und irgendeiner Flügelspitze zeigen und „Peru“ darunter schreiben. Hier also der ultimative Beweis, das Foto überhaupt, für die meisten der Inbegriff Peru’s – obwohl diese eingeschränkte Sicht weder dem Land noch den Menschen gerecht wird!

Es ist eh so ein Thema mit dem Bild eines Landes. Hören die Leute Alemania, denken sie a) ans Oktoberfest und b) an Reichtum und Wohlstand. Erfahren sie dann den Preis eines Laib Brotes, Mietkosten, Steuersätze oder Parkgebühren („Was ist das?“), relativiert sich diese Meinung schnell.

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premiere

AbancaySo, dass ist auch eine Premiere: Live aus Peru, noch vor jedem Reisebericht, noch bevor der erste Chip der Nikon voll ist. Hier ist es, das erste Bild der diesjaehrigen Reise, exklusiv fuer die Leser der Hirngespinste!

Liebe Gruesse aus Abancay, mitten in Peru.
Neidische Kommentare und Vorbestellungen des Reiseberichts sind willkommen 🙂

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abflug

AbflugSeit rund einem viertel Jahrhundert beschäftige ich mich nun schon mit Computern und allem, was ringsum so dazu gehört. Und doch sitze ich immer wieder fasziniert und begeistert da, wenn ich mich der Technik im Alltag bediene. So geschehen die letzten beiden Tage:

Da wir keine Lust haben, uns in der ersten Nacht in Lima ein Hotel zu suchen -wir werden erst gegen 19:00 Uhr ankommen- stöbere ich mal ein bißchen im Web und finde auch gleich eine passende Unterkunft für uns. Per Kontaktformular eine kurze Nachricht hinterlassen und schon ist der Transfer vom Flughafen und ein Zimmer gebucht.
Ja Wahnsinn: ich sitze hier bequem vor so einem Blechkasten, klopfe mit den Fingern auf einem Plastikteil rum und am anderen Ende der Welt steigt am Freitag jemand ins Auto und kümmert sich um uns! Wie geil ist das denn?!

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oase

Sonnenuntergang WeldenAn Tagen wie heute merke ich, wie anstrengend es sein kann, die eigene Mitte zu bewahren. Vom „Leid und Elend“, in dem viele Leute zu stecken glauben über den sich ausbreitenden „höher, schneller, besser“ Wahn bis zur banalen und unglaublichen Rücksichtslosigkeit einiger Autofahrer: ich reagiere wie ein Pendel. Ein -mehr oder weniger- kurzer Ausschlag bringt mich aus der friedvollen Ruhe, zieht mich in das jeweilige Spiel hinein. Meist spüre ich recht schnell, dass das deren Spiel ist und nicht meines, und finde wieder zurück zu mir und dem, was ich für wichtig im Leben erachte. Doch es strengt an.

So sehr mich meine „Oase des Herzens“ stärkt und nährt, an Tagen wie heute wünsche ich mir manchmal eine Oase im „Aussen“. Und dann überlege ich, wie lange ich wohl mit -sagen wir mal- 10.000 Euro in Indien oder Peru leben kann?

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