Beiträge getagged mit Prozess

verschlungen

VerschlungenEtwas ruhiger ist es hier gerade. Die hirngespinste landen in einer Art Prozesstagebuch, welches den Flug des Adlers begleitet (der Linktipp aus angeklopft, du erinnerst dich?). Und obwohl ich gerade erst angefangen habe, wirft es mich doch sauber hin und her. Nicht unangenehm, aber zu privat als das ich hier darüber schreiben möchte – jetzt zumindest.

Verschlungen sind die Wege des Seins. Was gestern noch ein beklemmendes Gefühl der Machtlosigkeit hervorgerufen hat, erweist sich heute schon als ein Schlüssel zu Freude und Freiheit. Und ich weiss noch nicht, welche Überraschung das Morgen bringen wird. Kleine klare Texte bringen mir eine andere Sichtweise näher, laden mich ein mich darauf einzulassen und zu spüren, ob und was mit mir passiert. Das Prozesstagebuch hilft, die Erlebnisse zu ordnen, zu überdenken und zu festigen.

Neugierig geworden? Dann mach doch einfach mit!

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ready, steady, go!

EmpfangsbereitUnd plötzlich merke ich es: ich bin bereits auf dem Weg, der Prozess hat längst begonnen. Während ich mir noch Gedanken mache, wie ich all die Veränderungen in meinem Leben auf die Reihe bringen soll, bin ich schon mitten drin! Trickle Theory fällt mir ein, welche unter anderem sagt: Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Soll heissen: überlege nicht so lange, sondern fange einfach an!
Nur das ich schon angefangen habe mich zu verändern, ohne das es mir selbst so richtig bewusst war. Die Träume eins und zwei, Selbstverständnis, Vielschichtig, Umsichtig und Klar Schiff sind -im nachhinein betrachtet- deutliche Zeichen für die Veränderung.

Mit dieser neuen Klarheit ausgerüstet stehen auf einmal alle Antennen auf vollem Empfang, spüre ich deutlich feinere Nuancen im Ausdruck der Menschen um mich, fallen mir spontan passende Bilder und Metaphern für so manchen „dahin geredeten“ Satz ein, gelingt vieles auf Anhieb ganz leicht, was bisher Anstrengung erfordert hat.

Ich bin soweit. Auf geht’s, pack mer’s!

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zwei träume – zwei

SteinmannIch gebe jemandem die Hand, eine knappe Stunde später ist er zur Sandsteinskulptur erstarrt. Ich stutze kurz, dann wird mir klar: der Prozess hat begonnen! Natürlich hat auch er einige Menschen, Tiere und Dinge berührt, bevor er in die erste Stufe transformiert wurde. Wie eine Infektion greift die Umwandlung um sich, erfasst alles und jeden, geht so schnell, dass die Betroffenen garnicht merken, wie ihnen geschieht.
Wir Auslöser sind weltweit nur wenige, haben den Zeitpunkt nicht bewusst gewählt – es ist einfach an der Zeit gewesen. Die Panik hält sich in Grenzen, obwohl die Medien das Geschehen leidlich auszuschlachten versuchen. Vielleicht liegt es daran, das diese Starre der ersten Stufe nur wenige Tage dauert, vielleicht ist auch die rasend schnelle Verbreitung der Grund – für Panik bleibt einfach nicht genügend Zeit.

Und es verfallen auch nicht alle in die erste Stufe der Umwandlung, die Starre. Einige gehen fliessend über in die zweite Stufe, in der ihnen voll bewusst ist, dass sie mit Allem und Jedem verbunden sind. Alles ist eins: Menschen, Tiere, Häuser, Bäume, Berge, Luft. Und viele entscheiden sich, wieder eine Strasse, ein Berg, eine Wohnung oder ein Vogel zu sein. Doch jetzt sind sie sich dessen bewusst, erblühen als Blume noch prächtiger, wenn eine Bewusstseinseinheit in Menschengestalt vorüber geht. Oder verändern als Wohnungskomplex die Aufteilung der Zimmer, weil sie genau wissen, dass es heute so besser passt.

Das Leben geht seinen gewohnten Gang weiter. Arbeiten, Müll trennen, Werbung im Fernsehen, Essen, Musik hören. Doch nun fühlt sich alles richtig an, passt und stimmt.
Einige wenige, noch nicht transformierte, verstehen die Welt nicht mehr, fühlen sich ausgeschlossen. Doch nicht für lange, der Prozess ist nicht aufzuhalten.

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