Beiträge getagged mit Realität

zwillinge in der gebärmutter unterhalten sich

„Glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?“

„Ja, das gibt es. Unser Leben hier ist nur dazu gedacht, dass wir wachsen und uns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten, damit wir stark genug sind für das was uns erwartet.“

„Blödsinn, das gibt es doch nicht. Wie soll denn das überhaupt aussehen, ein Leben nach der Geburt?“.

Die Geschichte von Bärbel Mohr habe ich gerade im Newsletter von Bleep wieder entdeckt – hier ist sie komplett.

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resonanz

Einstein hat gezeigt, das Raum und Zeit nicht voneinander getrennt sind, sondern ein Kontinuum bilden. Unser gewohntes Zeitempfinden kommt uns nur deswegen linear vor, weil wir uns alle im selben Rahmen bewegen, wir uns diesbezüglich auf einen gemeinsamen Kontext geeinigt haben. Nur so können wir eine -mehr oder weniger- stabile Realität erleben. In Wirklichkeit existieren weder Vergangenheit noch Zukunft, alles passiert im Jetzt.
Die Quantenphysik zeigt, das Realität -wie wir sie kennen- erst durch den Fokus unserer Aufmerksamkeit entsteht. Solange keiner „hinschaut“, existieren alle nur denkbaren Möglichkeiten parallel und unabhängig voneinander. Erst die bewußte oder unbewußte Ausrichtung auf einen Aspekt verdichtet diese Wahrscheinlichkeitswolke zu dem, was wir als Boden der Tatsachen empfinden.
Wir stehen in ständigem Austausch mit unserer Umgebung, kommunizieren unablässig über Raum und Zeit hinweg mit allem was ist. Wie das funktioniert, weiß noch niemand so recht, dass es so ist scheint gesichert. Ein bißchen nachvollziehbar wird es, wenn ich mit jemandem „auf gleicher Wellenlänge“ bin: es braucht keine Worte, um im Gleichtakt zu sein, so wie die Seiten einer Gitarre mitschwingen, wenn der richtige Ton getroffen wird.

Ich existiere also in allen möglichen Ausprägungen in allen nur denkbaren Zeiten (schon passt das Wort nicht mehr, passiert doch alles JETZT – aber das kann mein Verstand nicht so recht greifen) und kommuniziere fortwährend mit mir selbst. Klar nehme ich mich nur einmal wahr, meine Aufmerksamkeit ist auf diesen einen Punkt konzentriert und kreiert so das Empfinden eines Einzelwesens.
Resonanz Wenn ICH mich nun nicht so wohl in meiner Haut fühle, mir meine Realität nicht schmeckt, der Job nervt, das Wetter am Gemüt zehrt und überhaupt, dann sende ich eine für diese Stimmung ganz charakteristische Botschaft aus – ich will sie mal „Gemütswellen“ nennen. Einer der möglichen Norbert’s in der näheren Zeitumgebung, der sich pudelwohl fühlt und so richtig zufrieden mit sich und der Welt ist, sendet natürlich entsprechend andere Gemütswellen aus. Und ein möglicher Dritter fühlt sich in einem Monat genau so unzufrieden und zerissen wie ICH heute.

Mit welcher dieser zwei Möglichkeiten werde ich wohl in Resonanz gehen, wo wird der Fokus meiner Aufmerksamkeit hingezogen werden und mitschwingen?

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sendepause

Keine „spontanen Weisheitsbündelungen“, wie Christian das nennt, keine schlauen Sprüche, keine Paradigmenwechsel, keine großen Schritte. Draußen versinkt die Welt im Schnee, verwischen die Konturen, klingen alle Geräusche gedämpft. Seltsam eingehüllt fühl‘ auch ich mich, habe kein Verlangen nach Großem, Aufregendem, suche keine Abwechslung, bin mit mir und der Welt zufrieden. Mehr noch: bin mit mir zufrieden – die Welt ist wie sie ist, ob ich mit ihr zufrieden bin oder nicht, und das ist gut so. Ich lass mich treiben, spüre mehr und mehr meine innere Kraft und Ruhe, lasse meiner Kreativität freien Lauf beim Gestalten von Webseiten (meinem Bruder, dem Cowboy gefällt’s:).
Früher haben mich solche Phasen der Untätigkeit immer unruhig gemacht, heute empfinde ich es eher wie den Aufenthalt in einer Oase. Und in dieser Ruhe komme ich dem Geheimnis mehr und mehr auf die Spur: die Realität gestaltet sich angenehm, weil ich mich wohl fühle – der Versuch, eine angenehme Realität zu schaffen, um mich wohl zu fühlen, muss kläglich scheitern.

Neugierde macht sich in mir breit, was wohl aus diesem Wohlsein alles entstehen wird? Auch ein bißchen Misstrauen, wie lange dieser schöne Zustand andauert, wann ich mich wieder vom Alltag einlullen und fangen lassen werde? Und alte Glaubenssätze (aus meiner Kindheit?) tauchen auf: darf es mir überhaupt so gut gehen, darf ich es so unverschämt leicht im Leben haben, ganz ohne schlechtes Gewissen?

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