Beiträge getagged mit Reise

gemeinsamkeiten

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Pünktlich zum Jahreswechsel sind wir zurück aus Cuba. Ein Land dessen Widersprüchlichkeit bei uns immer wieder zu angeregten Diskussionen geführt hat. Ein Eldorado für Liebhaber alter Häuser und Autos und eine Herausforderung für vom Luxus verwöhnte Europäer. Eine Kultur deren ungebändigte Lebenslust im -für uns- krassen Gegensatz zu den Beschränkungen steht, die den Leuten hier auferlegt sind. Menschen mit denen wir so vieles gemeinsam haben und deren Unterschiedlichkeit wir in ein paar Wochen Reise doch nie begreifen können.

Es gibt viel zu Erzählen. Die ersten Bilder sind gesichtet, der Reisebericht wartet noch auf auf die letzten paar Zeilen; auch Rückflug und Ankunft gehören zum Erlebnis.

Ich wünsche Euch allen einen guten Start ins neue Jahr.

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daily buddha

Daily Buddha - die Reise beginnt

Daily Buddha - die Reise beginnt

Seit Jahren sitzt die kleine thailändische Buddhafigur still und erwartungslos auf meinem Schreibtisch, gleich neben dem Gefäß für die Räucherstäbchen. Manchmal verdeckt ein Berg Unterlagen meine Sicht auf ihn, die meiste Zeit jedoch erfreut mich der Anblick seiner heiteren Ruhe.

Nun aber soll er mich begleiten auf meiner Reise, meinen Alltag mit erleben und an all die wundersamen Orte gelangen, zu denen das Leben mich führt. Und während sich sein Wirken auf mein Umfeld ausweitet, habe ich auf diese Weise meinen persönlichen Gelassenheitslehrer immer dabei.

Lasst Euch überraschen, wohin der Weg führt, begleitet mich und verfolgt daily buddha hier bei den hirngespinsten und in meinem flickr Album.

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übergang

Jemand hat mir mal gesagt, die Zeit würde uns wie ein Raubtier ein Leben lang verfolgen. Ich möchte viel lieber glauben, dass die Zeit unser Gefährte ist, der uns auf unserer Reise begleitet und uns daran erinnert, jeden Moment zu genießen, denn er wird nicht wiederkommen. Was wir hinterlassen ist nicht so wichtig wie die Art, wie wir gelebt haben. Denn letztlich […] sind wir alle nur sterblich.

Jean-Luc Picard

Das zu wissen ist eine Sache, es deutlich vor Augen geführt zu bekommen eine andere. So souverän ich in Zeiten sorgenlosen Alltagas mit der Endlichkeit unseres Lebens umzugehen vermag, so sehr wirft es mich aus der Bahn, wenn ein geliebtes Wesen am Ende seiner Reise durch die Zeit steht. Besuch hat sich angeündigt. Ein seltener Gast ist er, und nur selten gern gesehen. Noch wartet er respektvoll und mit Achtung vor seinem Gefährten, doch sein Kommen ist unausweichlich.

Gevatter Tod steht vor unserem Haus, der Sand in Sammys Stundenglas ist fast abgelaufen. 18 Jahre hatte sie Zeit, schöne Erinnerungen zu sammeln, seit 15 Jahren durften wir Teil ihrer Reise sein. Nun weicht die Kraft aus ihrem Körper, sie kann kaum noch laufen, schläft den ganzen Tag. Die kleine Freundin atmet immer wieder Sekunden lang nicht, dann öffnet sie mit einem Ruck die Augen und schaut nach uns, um den Kopf mit einem tiefen Seufzer gleich wieder auf das Fell sinken zu lassen.

Es ist schwer, jemanden mit Respekt und Achtung auf seinem letzten Weg zu begleiten. Ihn nicht um jeden Preis fest halten zu wollen. Ihm die Zeit zu geben, die er eben braucht und will. Sich dabei nicht selbst zu verlieren. Und kein Wissen dieser Welt hilft dabei – es tut weh.

Update 2008-08-25: Als wir gestern Abend auf der Bank vor dem Haus saßen und Sammy plötzlich neben uns auftauchte, ist mir die Geschichte vom Brandner Kasper und dem Tod eingefallen. Irgendwie hat sie wieder ein klein wenig Energie mobilisiert, sich in den letzten Strahlen der Abendsonne gewärmt, heute Morgen sogar etwas Appetit gezeigt.

Wir wissen nichts vom Anderen, rein garnichts. Was auch immer wir zu wissen meinen, entspringt unseren eigenen Gefühlen, Gedanken, Erwartungen und Ängsten. Doch das Leben kümmert sich nicht darum, ent-täuscht uns leichtfüssig und geht seinen eigenen Weg.

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schreiblust

SchreiblustIm Hintergrund läuft ein Stapelprozess und entwickelt einen weiteren Schwung Urlaubsbilder. Wer mit RAW Dateien arbeitet, dem kann ich dafür Silkypix Developer Studio 3 nur wärmstens empfehlen. Während mein betagter Rechner am Arbeiten ist, habe ich immer wieder eine kleine Pause – und schreibe Euch ein bißchen.

Das Wochenende sieht vielversprechend aus: ich habe ein Notebook mit nach Hause gebracht, so können wir zu zweit am Reisebericht arbeiten. Während ich mich um die Entwicklung der Bilder kümmere, kann Frau B. den Reisebericht in die notwendige, elektronische Form bringen. Irgendwann werde ich dann mal ein paar Nächte investieren und ein Template für die Darstellung auf der Webseite schreiben müssen; die bisherige Form gefällt mir einfach nicht mehr, macht einen irgendwie gebastelten, altbackenen Eindruck.

Die geplante Weltenbummler Party wird auf Januar verschoben, vor Weihnachten wird das nichts mehr. Also schon mal vormerken, Stefanie, Stefan, Gaby, Sig, Julia, Christian, Uli … und wer weiß, vielleicht auch Du?

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peru

Flughafen MünchenNun ist unsere erste Reise nach Südamerika auch vorbei.

Ein Trip der Superlative: vom höchsten schiffbaren Binnensee der Welt (Titicacasee 3.810m) zum Trockenpol der Erde (Nasca, 1-2 Std. Regen im Jahr), vorbei an der höchsten Bahnstation der Welt (4.781 m) in den zweittiefsten Canyon (Colcacanyon 3.400m), von der Einsamkeit der andinen Hochebene (um die 4.000m) in den Trubel der Großstadt Lima (ca. 8.000.000 Einwohner).Über den Wolken

Auch der Reisebericht hat eine bislang unerreichte Größe angenommen. Wir haben ein ganzes Heft voll geschrieben und 920 Bilder mit 2 Kameras gemacht. Es wird eine Weile dauern, bis alles abgetippt, sortiert, aufbereitet und druckreif ist. Heute seht ihr das erste und das letzte Bild der Reise – mehr gibt es in den nächsten Tagen.

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