Beiträge getagged mit Rose

zart umhüllt

Schon von weitem bemerke ich sie. Nicht das sie gezielt auf sich aufmerksam machen würde wie manch andere, mit grellen Farben oder ausgefallenem Aussehen. Aber sie ist unverkennbar etwas besonderes.

Das ihr Duft meine Sinne umschmeichelt, merke ich erst, als ich schon ganz nahe bin. Zart, ganz zart umhüllt sie ihr Innerstes. Doch die Hülle ist so vielschichtig, dass sie kaum etwas durchdringen kann. Nicht ohne sie zu verletzen. Ihr Geheimnis gibt sie nicht so leicht Preis, es liegt gut geschützt ganz tief in ihrem Wesen.

Wenn ich Frau B. Rosen schenke, bin ich jedes mal wieder aufgeregt wie beim ersten Mal.

Sorry Sari, dass ich momentan meine Bilder zum Projekt 52 so unregelmässig und meist erst im Nachhinein veröffentliche. Ich finde gerade selten die Muse, mich ein paar Stunden in Ruhe um das Projekt, die hirngespinste und vor allem um mich zu kümmern. Immerhin entstehen die Bilder jedesmal in der entsprechenden Woche :). Die Rose ist mein Beitrag zum Thema Romantik der 22. Woche.

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unterschiede

PilzHäßlich oder schön, böse oder gut, langweilig oder spannend – die Unterschiede sind oft so klein. Und immer, ja immer liegt es an meiner Betrachtungsweise, wie ich etwas empfinde. Dümpelt auch nur ein kleiner, gehäßiger Gedanke in meinen Hirnwindungen umher, so kann selbst die schönste Bergtour zur Qual werden. Und mit einem fröhlichen Liedchen im Ohr macht sogar Einkaufen im trüben Herbstwetter Spaß. Was dem Gärtner ein ekliger, kleiner Pilz zu sein scheint, ist für den Fotografen ein gefundenes Motiv.

Wie sehr wirkt sich das erst im täglichen Umgang miteinander aus! Oft langweilt Dich das Gerede DeinesWeisse Rose Gegenübers – aber hast Du wirklich zugehört oder warst Du in Gedanken schon beim Feierabendbier in der Kneipe nebenan? Ist der Nachbar wirklich so unsäglich neugierig oder hat er etwa doch echtes Interesse an Deinem letzten Wochenendausflug in die Natur?

Unglücklich oder glücklich? Der Unterschied ist so klein – und liegt ganz in Deiner Hand.

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surfen

RoseDer Carport hat eine neue Schicht Dachpappe. Gerade rechtzeitig, seitdem hat es immer wieder geregnet. Dafür habe ich wieder Kreuzschmerzen – es muss sich halt immer die Waage halten, oder?! Mit der Fotopirsch war es dann am Samstag auch nichts mehr. Bis ich fertig war, hatte sich bereits die Nacht über Welden breit gemacht. Statt einem Wolkenschloß habe ich dann in einer kurzen Pause nach einem Regenschauer die Rose im Garten auf den Chip der Kamera gebannt.

Die Regentropfen unterstreichen ihre vergängliche Pracht noch einmal, bevor auch sie sich dem Lauf der Zeiten beugt und verwelkt. Bald. Wie jedes Jahr. Um dann nach einer ausgiebigen Pause auf’s Neue zu knospen, treiben und aufzublühen.
Für die Rose ein ganz normale Ablauf. Nur wir Menschen stellen uns meist gegen den Lauf der Welt, glauben einen einmal erreichten Zustand halten zu müssen (weil es einfach bequemer zu sein scheint?). Dabei ändert sich alles um uns herum, und das auch noch immer schneller. Dann doch lieber so:

Ich weiß ich kann die Welt nicht kontrollieren. Also surfe ich geschmeidig auf der Welle des Unvorhersehbaren, indem ich mich ständig verändere.
Frei übersetzt aus Trickle Theory, einer Anleitung zur Lösung unlösbarer Aufgaben 🙂

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