Beiträge getagged mit Ruhe

daily buddha

Daily Buddha - die Reise beginnt

Daily Buddha - die Reise beginnt

Seit Jahren sitzt die kleine thailändische Buddhafigur still und erwartungslos auf meinem Schreibtisch, gleich neben dem Gefäß für die Räucherstäbchen. Manchmal verdeckt ein Berg Unterlagen meine Sicht auf ihn, die meiste Zeit jedoch erfreut mich der Anblick seiner heiteren Ruhe.

Nun aber soll er mich begleiten auf meiner Reise, meinen Alltag mit erleben und an all die wundersamen Orte gelangen, zu denen das Leben mich führt. Und während sich sein Wirken auf mein Umfeld ausweitet, habe ich auf diese Weise meinen persönlichen Gelassenheitslehrer immer dabei.

Lasst Euch überraschen, wohin der Weg führt, begleitet mich und verfolgt daily buddha hier bei den hirngespinsten und in meinem flickr Album.

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haben wollen

double troubleWieder mal hatten wir uns in den Kopf gesetzt, nicht mehr zur Miete wohnen zu wollen, sondern Eigentümer zu werden. Also nichts wie auf, ein Häuschen gesucht, das Vermögen gecheckt, die Finanzierung berechnen lassen …

… doch halt! Denk mal nach! Ich bin jetzt gleich 47 Jahre alt, wir haben nicht so viel Eigenkapital. Wenn die Bank uns sagen wir mal € 200.000.- leiht, zahlen wir 25-30 Jahre lang € 1.000.- zurück. Mit Zinsen und Gebühren sind das ca. € 400.000.-. Wenn ich also 77 Jahre alt bin, haben wir ein Haus zum Preis von zwei. Und das kann ich dann hübsch verkaufen und ins betreute Wohnen ziehen, weil ich Haus und Garten nicht mehr pflegen und instand halten kann! Dafür soll ich jahrzehntelang sparen und mich einschränken? Nur um sagen zu können: „Das ist meins!“? Ne ne, Kinners, der Spass hat ein Loch!

Bankraub: eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.

Bertolt Brecht

Immer wieder mal drängt sich das „Haben, haben, haben!“ in den Vordergrund. Und immer wieder mal falle ich darauf rein. Doch der einzig dauerhafte Besitz ist sicherlich nicht materieller Art. Freude am Sein, Vertrauen ins Leben, Geborgenheit und eine tiefe innere Ruhe – danach strebe ich gerne … und das bleibt mir auch.

Sinn des Lebens: etwas, das keiner genau weiß. Jedenfalls hat es wenig Sinn, der reichste Mann auf dem Friedhof zu sein.

Peter Ustinov

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landleben

Kinder im BachAugsburg ist ja nun wahrhaftig keine Großstadt und doch ist der Unterschied zu Welden deutlich spürbar. So fällt mit jedem Kilometer, den wir Abends aus der Stadt heraus Richtung Land fahren, ein Stück der Betriebsamkeit und Eile von uns ab. Weicht einer inneren Ruhe, die mit nichts zu ersetzen ist und gipfelt schließlich in dem behaglichen Gefühl, Zuhause angekommen zu sein.Scheune

Natürlich ist das nur eine Seite der Medaille, hat auch Welden seine Schattenseiten – wenngleich ich da nur sehr wenige sehe. Aber genau diese Seite ist mir die wichtigere!

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ruhesitz

RuhesitzNatürlich könnte ich mich so langsam zurück lehnen, die Füße hochlegen und den Herrgott einen guten Mann sein lassen. Schließlich habe ich es mir in den nun 46 Jahren recht gemütlich eingerichtet im Leben. Habe viele schöne Erinnerungen gesammelt, die reichlich Stoff zum Erzählen kurzweiliger Geschichten bieten. Habe mein Auskommen, mein (gemietetes) Haus, meine Frau, mein Auto, …

Aber ganz ehrlich: ich glaube nicht, das ich das jemals machen werde, auch nicht mit 90 Jahren – wenn ich denn so alt werde. Denn das hieße für mich, die Neugierde verloren zu haben. Den Spaß an neuen Herausforderungen, die Aufregung, in einer neuen Umgebung zurecht zu kommen, den täglichen Nervenkitzel der Gradwanderung zwischen Unsicherheit und selbstüberschätzenden Mut. Das alles kann und will ich nicht einfach abschalten.

Und deshalb wünsche ich mir für das nächste Lebensjahr weiterhin viele neue Begebenheiten und Erlebnisse in meinem Leben. Und das ich immer auf’s Neue den Mut finde, mich ihnen zu stellen und daran zu wachsen. Zu noch mehr Freude, zu noch mehr innerem Frieden. Der Ruhesitz wird warten müssen – solange benutze ich ihn für den Frühschoppen im Garten 🙂

Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.
(Mahatma Gandhi)

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slow down

Mach mal langsamWarum ich gerade so selten schreibe? Weil ich keine Lust habe. Manchmal überfällt mich zwar der Erwartungsdruck, den wohl jeder Kolumnist (bin ich so einer?) kennt. Doch dieser Anflug von Mich-verpflichtet-fühlen verschwindet so schnell wieder, wie er kommt. Was sollte auch schon dabei heraus kommen, wenn ich Artikel aus Pflichtbewusstsein heraus schreibe? Nichts ehrliches, eben!

Und dann kommt wohl auch noch die besondere Qualität dieses Monats dazu: Irgendwie zieht mich etwas in mir Richtung Ruhe und Entspannung. Seit ein paar Tagen meditiere ich wieder, am Dienstag werde ich seit ewigen Zeiten wieder mal floaten gehen. Es ist genug Hektik und selbst gemachter Stress rings um mich, das Spiel muss ich nicht auch noch mitspielen.

Wie so oft trifft Chuck Spezzano in seinem Februar Newsletter den Nagel auf den Kopf und bestätigt mich in meinem Fühlen.

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