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abgebrochen

Kemptener HütteSchon lange haben wir die zweite Alpenüberquerung im Sinn, haben Ausrüstung erneuert, Karten studiert, uns vorbereitet und gefreut. Mal abgesehen von dem um zwei Tage verzögerten Start hat auch alles richtig gut angefangen: strahlend blauer Himmel, nette Hütten, bestes Wanderwetter.

Klar waren die ersten Tage mühsam: der Rucksack lastete schwer auf den Schultern, Kondition und Kraft ließen zu wünschen übrig. Doch von Tour zu Tour ging es besser, blieb mehr Kraft und Konzentration für die einzigartigen Wunder der Natur übrig.
Und so haben wir uns mehr und mehr auf die nächsten Routen quer über die Alpen gefreut. Ein paar Wolken und etwas Regen haben so mancher Aussicht erst die richtige Stimmung gegeben, wir waren bester Laune und voller Zuversicht.Seescharte

Selbst der erste Pausentag in Zams hat uns noch nicht aus der Bahn geworfen. Wenn es einen Tag regnet und wir eh schon im Tal sind, dann lassen wir es uns eben hier gut gehen. Doch der Wetterbericht wurde von Mal zu Mal Zams im Regenpessimistischer: Dauerregen und Schnee bis 2.000 m, selbst bis Bozen hinunter. Damit sind manche Touren schlichtweg unmöglich, an die Begehung der Klettersteige in der Brenta ist nicht zu denken. Und so machten wir uns am Montag wiederwillig gen Heimat auf, von einem eigenartigen Gefühl begleitet: wir haben noch nie einen Urlaub abgebrochen!

Die vage Hoffnung, es könnte irgendwo in Mitteleuropa die Aussicht auf besseres Wetter bestehen, zerschlägt die Recherche im Internet: von Oslo bis Genua ist bis Freitag Regen angesagt. Und so bleibt uns nichts weiter übrig, als das Beste daraus zu machen … was immer das auch sein mag. Die Alpen laufen uns sicher nicht davon, die verbleibenden Tage Urlaub allerdings schon.

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schneetour

AusblickWenigstens einmal im Urlaub richtig was machen!
Also sind wir am Sonntag morgen zeitig gen Süden gefahren. Gerüstet mit Sonnencreme und -brille, Brotzeit und Foto haben wir uns den Gipfel des Grünten bei Berghof im Allgäu als Einstiegstour in die Wandersaison zum Ziel gesetzt.Schneewehe

Anfangs noch asphaltiert wurde der Weg schnell schmäler, steiler und vor allem richtig schneebeckt. Es war weit wärmer als gedacht, der Schnee viel tiefer als vermutet und die vorsichtig geplante Tour dadurch deutlich anstrengender als befürchtet. Als die Spur im Schnee vor uns plötzlich aufhörte (und die bergab führenden Fussabtritte auf einmal Sinn machten), haben wir unsere eigene SpurBerghütte noch ein paar hundert Meter weit durch den ca. 1 Meter tiefen Schnee gelegt – und sind dann doch umgekehrt. Zu anstrengend, zu ungewiss (wir kennen das Gelände auf dem Grünten nicht), falsch ausgerüstet (Schneeschuhe wären angebracht gewesen).

Die Tour war trotzdem schön, auch ohne Gipfel. Und das Wanderbier im Gasthof Alpenblick hat doppelt gut geschmeckt nach der erschöpfenden Runde 🙂

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stillgelegt

So sieht das bei uns im Garten gerade aus:

Da bleibt die Katze hinter dem Ofen, wir in der warmen Stube und das Auto im Carport. Ist mir grade recht 🙂

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