Beiträge getagged mit Sonne

country road

Country roadUnd alles löst sich in Wohlgefallen auf! Heute morgen haben sich die Wolken verzogen, der Himmel über den endlosen Weiten Arkansas zeigt sich seitdem in schönstem Blau. Frau B. hat den Rechner Zuhause zum Laufen gebracht und mir eine liebe Mail geschrieben. Der wirklich lange Arbeitstag heute war äussert konstruktiv und hat zudem noch richtig Spass gemacht. Vieles durfte ich lernen, habe nette Menschen kennen gelernt und mich gefreut, mit noch netteren Kollegen arbeiten zu können.

In ein paar Stunden steigen wir in den Van und machen uns auf den Weg nach Hause.
Country road, take me home 🙂

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gestern – heute

Am Ortsrand von WeldenGestern:
Die Sonne scheint immer wieder durch die vielen Lücken in der schnell ziehenden Wolkendecke. Sie beleuchtet den Herbstwald in all seiner Pracht für einen kurzen Moment, bevor er wieder im Schatten verschwindet und sich seine Schönheit nur noch erahnen lässt.

Heute:
Der Himmel ist in einförmiges Grau getaucht. Dicke Schneeflocken fallen langsam zu Boden, bleiben hier und da zaghaft liegen und lassen Bilder von verschneiten Waldwegen auftauchen, deren Schönheit sich nur erahnen lässt.

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nichts

NichtsDer ICE von Augsburg nach Bonn bahnt sich seinen Weg unbeindruckt durch den dichten Nebel. Ich sehe schläfrig (der Tag hat um 4:30 Uhr angefangen) aus dem Fenster und sehe – Nichts.

Nichts! Ist das nicht klasse? Wann bekomme ich schon mal Nichts zu sehen? Meistens ist der Raum doch vollgestopft mit Bäumen, Häusern, Boden, Strassen, Autos, Sonne, Menschen, Himmel, Flüssen, Landschaft, der ganzen Welt eben. So voll, dass kein Platz mehr bleibt für Phantasie, Träumerei, Neues … kein Platz für für mich?!

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ein letztes mal

PfauenaugeGanz ruhig sitzt er da, zeigt das prächtige Farbenspiel seiner Flügel. Ich schnappe mir die Nikon und fotografiere ihn schnell, bevor er weiter flattert (zu schnell, wie ich nun bemerke – leider ist das Bild nicht so scharf geworden). Doch er fliegt nicht weg, bleibt im kalten Schatten sitzen. Ich halte die Hand hin und er klettert träge auf meinen Finger.

Stirbst Du, mein Freund? Ist Deine Zeit gekommen? Dann genieße ein letztes Mal die wärmenden Strahlen der Abendsonne! Ich setze ihn auf die einzig übrige Blüte des Sommerflieders, er streckt die Flügel in die Sonne und sitzt wieder ganz still. In einer Stunde wird die Sonne auch hier verschwunden sein. Genieße die Zeit, das Leben ist so kurz und eh du dich umsiehst, ist es vorbei.
Wieder liege ich daneben, wie ich gerade festgestellt habe: das Tagpfauenauge stirbt nicht dahin, wie die meisten seiner Artgenossen, sondern überwintert!

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schwarz auf weiss

LesenDie Sonne steht tief am Himmel, schickt ihre letzten wärmenden Strahlen geradewegs auf die kleine Bank an der Hauswand. Neben mir plätschert der Brunnen leise und gleichgültig, schafft die perfekte Hintergrundmusik für das geschäftige Summen der Wespen und Bienen, die sich an den letzen Blüten im Garten laben. Ein Schmetterling macht eine kurze Rast auf meiner bunten Hose, hat mich wohl mit einer Blume vertauscht und flattert weiter zum Sommerflieder nebenan.

Das Buch, ach ja. Fast vergesse ich, dass ich noch ein paar Seiten lesen wollte. Den Rücken an die warme Hauswand gelehnt, eine dampfende Tasse Kaffee in der einen und das Buch in der anderen Hand verliere ich mich immer wieder in der Schönheit dieses Augenblicks.
Das Buch! Ich lese das Kapitel, schließe die Seiten und lege es lächelnd neben mich auf die Bank. Wie aufmerksam das Leben doch ist, mir den perfekten Text zu diesem Moment zu geben. Dankeschön!

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