Beiträge getagged mit Sonne

eingefangen

BlütentraumDie Sonne versteckt sich hinter dunklen Regenwolken. Ich habe es gerade noch rechtzeitig geschafft den Rasen zu mähen, nun fallen dicke Tropfen vom Himmel.

Der Regen hatte sich schon den ganzen Tag über angekündigt. Alles fühlte sich seltsam gedämpft an, als wäre ich in eine flauschige Schicht Watte eingepackt. Jetzt verziehen sich die Schleier meiner Wahrnehmung, die Regentropfen malen einen Geräuschteppich im Garten, die Luft riecht frisch und klar.

Die Sonne? Eine Blüte hat sie für mich eingefangen, sie scheint mir vom Monitor entgegen.

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immer öfter

Fliegende HexeWas ein bißchen Sonne und eine schöne Umgebung doch alles ausmachen. Es ist ordentlich voll, geht nur langsam voran; aber hey, ich bin zum Geniessen hier, will mich inspirieren lassen von der Ausstellung Lebensraum Garten. Und das bin ich nach wenigen Minuten auch. Weniger vom schönen Kunsthandwerk (ähmmm naja, einen größeren Garten bräuchten wir halt – und einen größeren Geldbeutel) als vielmehr von all den entspannten, gut gelaunten Gesichtern rings um uns. Kaum ein grimmiges Gesicht ist in der Menge auszumachen, kein Jammern über Steuererhöhung, Arbeitslosigkeit oder das Wetter zu hören.

Es stimmt schon, was Tania Konnerth im neuen Zeit zu Leben – Newsletter so treffend schreibt: „Statt den eigenen Fokus auf alles zu richten, was nicht gut läuft, was schlimm oder schlecht ist, schenkt ein Blick auf das, was gut funktioniert, was gut und positiv ist, viel Energie und es bereitet deutlich mehr Freude.“.

Der Blick auf die schönen, oft nur kleinen Dinge im Leben unterbricht den Alltagstrott und öffnet mich dem Fluß des Lebens wieder. Zwar gelingt es mir nicht immer, so vertrauensvoll und zufrieden wie die fliegende Hexe zu sein … aber immer öfter.

[Update] Noch während ich den Artikel schreibe, flattert der neue Sinnsprüche-Newsletter ins Postfach. Und hallo, der passt ja mal wieder genau zum Thema ­čÖé
Danke Anton!

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umsichtig

UmsichtigMöglichst Nichts ausser acht lassen. Versuchen, alles zu bedenken und in die Überlegungen einzubeziehen. Rücksichtsvoll sein ohne mich dabei zu vergessen. Die Balance wahren zwischen meinen Interessen und den Bedürfnissen meiner Umgebung – Menschen, Tieren, Natur.
Vor allem auch ausgewogen mit mir selbst umgehen: den schmalen Pfad zwischen dem Streben nach Sicherheit und Kontrolle und dem befreienden Gefühl des sich-in-den-Augenblick-fallen-lassen finden.

Also alle Gedanken an Haus, Auto, Zukunft beiseite gewischt, mit einer dampfenden Tasse Cappuccino auf die Terasse gesetzt und die warme Sonntag-Morgen Sonne genossen – das ist umsichtig.

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