Beiträge getagged mit Sonnenuntergang

feuerabend

FeuerabendTja, da bin ich diesmal richtig aufgeschmissen mit dem Thema der 14. Woche: „Die Sonne geht unter“. Bei dem trüben Wetter standen die Chancen von Anfang an schlecht, ein entsprechendes Bild für Saris Projekt 52 einfangen zu können. Klar habe ich mir gleich mal Alternativen überlegt:

Eine kleine Buddha-Statue alle halbe Stunde ablichten. Der länger werdende Schatten und die sich ändernde Helligkeit geben eine hübsche kleine Serie.

Zum Wohnzimmerfenster hinaus fotografieren, auch alle halbe Stunde ein Bild. Der Wechsel der Helligkeitsverteilung (Fenster hell, Raum dunkel zu Fenster dunkel (mit leuchtender Salzkristalllampe) und Raum hell sollte auch eine schöne Serie abgeben.

Wenn es zwar bewölkt, aber trotzdem ein Unterschied zwischen Abend und Nacht merkbar ist, liese sich das ganz gut realisieren. Doch entweder waren rabenschwarze Gewitterwolken am Abendhimmel, die den Übergang vom Tag zur Nacht völlig verschluckten. Oder ich bin erst nach Hause gekommen, wenn es bereits stockfinstere Nacht war. Und so greife ich diese Woche ins Archiv und hole den Abendhimmel über Ayacucho, Peru heraus. Der lässt sich hier eh kaum übertreffen und selbst für Peru war es ein ganz besonderes Schauspiel. Was, nebenbei bemerkt, kaum jemand beachtet hat – schliesslich waren die vielen Touristen voll und ganz mit Shopping beschäftigt. Gegen die bunten Auslagen der Schaufenster hat die Schönheit der Natur kaum eine Chance.

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kontrast

SonnenuntergangSchöner Sonnenuntergang.
Ja.
Was ist das für eine Wolke da rechts?
Das Kernkraftwerk Gundremmingen.
WAS? Das ist ja echt übel. Da wohnst Du? Also ich hätte da immer Angst, dass … bla bla bla

Mal wieder typisch. Das Schöne verliert sofort an Bedeutung, sobald die kleinste Chance besteht, durch Gejammere davon abzulenken. Irgendwie neigen die meisten Leute dazu, ihre Aufmerksamkeit auf das zu lenken, was nicht in ihr Weltbild passt. Aber wer weiss schon, was gut oder schlecht für einen ist? Diese Einschätzung gelingt doch immer erst im Nachhinein: „Wäre ich damals nicht durch das gebrochene Bein zur Ruhe verdammt gewesen, hätte ich mich nie mit Meditation beschäftigt. So hat doch alles seine gute Seite.“. Also wozu diese dauernde Suche nach dem Haken an der Sache? Haben die Leute Angst vor dem Glücklichsein? Wollen sie es nicht oder glauben sie gar, es wäre ihnen verboten? Die Welt ist, wie sie eben ist. Natürlich macht es keinen Sinn, die Augen vor den eigenen Ängsten zu verschliessen, sich die (eigene) Welt schön zu reden. Doch genauso sinnlos ist es, das viele Schöne zu ignorieren, das uns in jedem Moment begegnet. Und damit könnte der Dialog auch so enden:


Das Kernkraftwerk Gundremmingen.
Schöner Kontrast.

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wieder mal

Sonnenuntergang(Wieder mal) im Zug von Frankfurt zurück nach Augsburg gesessen. Das Gejammer und Genöhle der Leute (wieder mal) ausgeblendet. Staunend (wieder mal) den wunderschönen Abendhimmel bemerkt – mit großen Augen und einem leisen Lächeln. Gedacht (wieder mal), wie schön das Leben doch ist. Festgestellt (wieder mal), dass es eben nur darauf ankommt, worauf ich meine Aufmerksamkeit richte.

Mich dazu entschlossen (wieder mal), das nie-Nie-NIE zu vergessen!

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dramatik

Sonnenuntergang WeldenDie Dramatik des Tages spiegelt sich am Abend in diesem Sonnenuntergang wieder und macht deutlich, dass auch die verwirrtesten Ereignisse ihre eigene Schönheit besitzen.

Um diese zumindest in dem Bild sichtbar zu machen, war eine gute Stunde Arbeit notwendig. Aus der Belichtungsreihe hat Picturenaut ein HDRI berechnet und mittels Tonemapping in eine für den Monitor darstellbare Form gebracht. Solchermaßen vorbereitet hat das Bild dann mit Silkypix seinen letzten Schliff bekommen und schließlich seinen Weg in die Hirngespinste gefunden.

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entdeckungsreise

Augsburg - St.UlrichDer Sonnenuntergang taucht St.Ulrich in goldenes Licht und bringt seine Konturen erst richtig zur Geltung. Der leere Raum ringsum lässt den Blick schweifen und lädt den Betrachter zur Entdeckungsreise in die Tiefen des Bildes ein.

Oft sind es genau die Dinge, die jemand nicht macht, welche mich aufmerken lassen und neugierig machen. Jemand, der nicht ständig redet, der keine durchsichtige Show abzieht, um Aufmerksamkeit zu erhaschen, der in der Kneipe nicht mit dem Rücken zur Wand sitzt, um …

Inhalt ist nur durch seine Grenzen wahrnehmbar – ein weisses Blatt vor weissem Hintergrund ist unsichtbar. Ist der Raum ausserhalb dieser Grenzen ebenfalls prall gefüllt, verschwimmt die Grenze, geht die Botschaft verloren.

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