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märchenstimmung

Licht und Schatten

Sonntag morgen, das Radio spielt ruhige Musik. Die Katze liegt auf dem kleinen Sofa und schnurrt zufrieden. Vor mir steht eine dampfende Tasse Kaffee. Die Sonne schickt ihre Strahlen durch die Tür zum Garten, malt ein langsam wanderndes Muster an die Wand. Noch ist es warm draußen, doch schon in ein paar Wochen knistert das Feuer im alten Ofen und macht den Start in den Tag noch ein Stück gemütlicher.

Das Schauspiel von Licht und Schatten offenbart sich nur am Wochenende. Werktags schafft es die Sonne selbst im Sommer nicht, rechtzeitig Märchenstimmung in unsere kleine Küche zu zaubern – zu früh verlassen wir das Haus und stellen uns dem Arbeitsalltag.

So langsam hole ich wieder auf bei Sari’s Projekt 52. Das 36te Wochenthema „Licht und Schatten“ habe ich fast rechtzeitig umsetzen können. 3 Monate Zeit nur zum Fotografieren – das wäre der pure Luxus. Wer will denn schon in der Karibik unter Palmen liegen?

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sonntags!

SonntagDie Woche über unterwegs zu sein, in monotonen Büros, fremden Städten, anderen Ländern … das ist schon ok, hat trotz der vielen Nachteile seinen eigenen Reiz. Auch wenn ich von Stadt und Land meist nicht so viel mit bekomme.

Aber einen Trip am Sonntag morgen um 5:15 Uhr starten, das bringt mich wirklich ziemlich ins Schleudern! Am Donnerstag schon hatte ich dauernd das Gefühl, es wäre Freitag. Der wiederum hat sich so garnicht nach Arbeit angefühlt – ich war eher auf Hausputz und Einkaufstour eingestellt. Und heute habe ich den ganzen Samstag über vergeblich versucht, „Sonntagsfeeling“ mit rein zu packen.

Bis wir in Ozark ankommen, ist unser kleines Team fast 24 Stunden unterwegs. Ich habe gehört, dass es in dem verschlafenen Nest keine Bürgersteige geben soll. Na dann können sie wenigstens nicht hochgeklappt sein, wenn wir um 23:00 Uhr dort einlaufen. Ich bin ja mal gespannt 🙂

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umsichtig

UmsichtigMöglichst Nichts ausser acht lassen. Versuchen, alles zu bedenken und in die Überlegungen einzubeziehen. Rücksichtsvoll sein ohne mich dabei zu vergessen. Die Balance wahren zwischen meinen Interessen und den Bedürfnissen meiner Umgebung – Menschen, Tieren, Natur.
Vor allem auch ausgewogen mit mir selbst umgehen: den schmalen Pfad zwischen dem Streben nach Sicherheit und Kontrolle und dem befreienden Gefühl des sich-in-den-Augenblick-fallen-lassen finden.

Also alle Gedanken an Haus, Auto, Zukunft beiseite gewischt, mit einer dampfenden Tasse Cappuccino auf die Terasse gesetzt und die warme Sonntag-Morgen Sonne genossen – das ist umsichtig.

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