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fullmoon boogie

VollmondWas für eine seltsame Idee, Montag Abend um 22:00 Uhr auf dem Land ein Cafe zu finden, wo ich in Ruhe meine Gedanken ordnen kann und den steten Strom von Bildern in Worte zu fassen vermag. Ausser Absackerkneipen, Stadtschänken oder Hotel Post, Hirsch und schlag-mich-tot ist im Umkreis von 30 km nichts zu finden :-/

So sitze ich jetzt -1½ Stunden später- wieder hier in der Küche, schreibe weiter wo ich aufgehört habe und behalte meine Hirngespinste für mich (statt sie ins Tagebuch zu schreiben). Es sind eh nur Worte, Theorien, halb-gares Wissen. Veränderung aber entsteht nicht duch Wissen, sondern durch TUN.

E=mc², der Mann mit der wirren Frisur hat schon recht. Damit die Gleichung ausgewogen bleibt, muss jedem Gesinnungswandel eine Tat folgen. Und jedes neue Tun verändert die Gesinnung – zwangsläufig, früher oder später. Es gibt kein Entrinnen. Wohin ich auch schaue, ich sehe nur wieder Aspekte meiner selbst, mehr oder weniger gut getarnt; doch letzten Endes „nur“ ein weiteres Spiegelbild.

Wir haben uns unser eigenes Spiegelkabinett geschaffen und vergessen, wo der Ausgang ist 🙂

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eine neue bedeutung

SpiegelbildVeränderung, Umbruch … schon das ganze Jahr über zeichnet sich die Qualität eines neuen Zeitalters ab.

So manchmal habe ich eine leise Ahnung davon, was in meinem Umfeld als nächstes ansteht. Unklar, verschwommen, wie das Spiegelbild venezianischer Häuser um trüben Wasser des Kanals. Und gerade deutlich genug, um neugierig zu werden oder auch ein bißchen Angst zu bekommen. Denn wenn ich auch in fünf Jahren sage „Genau richtig war das damals!“, so will der Weg dorthin erst einmal gegangen werden.

Im Moment merke ich, wie sehr ich den Alltag mit Frau B. liebe. Ich bin die ganze Woche unterwegs. Das Wochenende ist dann voll gepackt mit Erwartungen, welche mit den liegen gebliebenen Aufgaben meist in einem gewissen Konflikt stehen. Schon bekommt Zeit eine völlig neue Dimension. Zeit zum Reden, Zeit zum Träumen, Zeit zum Schmusen, Zeit zum miteinander wachsen.
Wie ich die Zeilen so schreibe merke ich, dass es ja genau das bewirkt: miteinander wachsen! Wir kämpfen noch mit der neuen Situation, doch schon reden wir darüber, träumen von neuen Zeiten. Ach ja, Schmusen … auch das gewinnt eine ganz neue Bedeutung 🙂

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