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die große freiheit

SpinnennetzAlte Gewohnheiten, bewährte Denkstrukturen, ein routinierter Alltag – wir alle haben uns über die Jahre hinweg ein hübsches kleines Weltbild zurecht gezimmert, welches uns ein wohliges Gefühl der Sicherheit gibt. Meistens jedenfalls.
Bis plötzlich etwas Unvorhergesehenes passiert, das den vertrauten Rahmen sprengt und sich partout nicht mit den erprobten Mustern lösen lässt. Wir hangeln uns vergeblich von einer auswendig gelernten Strategie zur nächsten, wie Tautropfen in einem Spinnennetz hängen sie brav aufgereiht. Und wir bewegen uns im Kreis, unfähig das selbst gewebte Netz zu verlassen. Bis uns schwindelig wird und wir den Halt verlieren.

Es bleibt nicht viel übrig von der großen Freiheit der Gedanken, dem weltoffenen Geist. Wohl dem, der den Mut und das Vertrauen hat, neue Wege zu beschreiten und Gewohntes hinter sich zu lassen. Der sich nicht scheut, ein neues Netz zu spinnen, welches den Erfordernissen mehr entspricht.

Bis zum nächsten Sturm.

[Update 23:05 Uhr] Hab‘ ich gerade auf www.bleep.de gefunden:

Es ist nicht das Unbekannte, vor dem wir Angst haben müssen, es ist das Bekannte, das wir fürchten sollten. Das Bekannte, das sind die rigiden Muster unserer vergangenen Konditionierung. Sie halten uns in den gleichen rigiden Verhaltensmustern gefangen.

Wenn wir aber in jedem Augenblick unseres Lebens in das Unbekannte treten können, dann sind wir frei. Und das Unbekannte, das ist das Feld unendlicher Möglichkeiten, das Feld reinen Potentials, das, was wir wirklich sind.

Deepak Chopra

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