Beiträge getagged mit theorie

fullmoon boogie

VollmondWas für eine seltsame Idee, Montag Abend um 22:00 Uhr auf dem Land ein Cafe zu finden, wo ich in Ruhe meine Gedanken ordnen kann und den steten Strom von Bildern in Worte zu fassen vermag. Ausser Absackerkneipen, Stadtschänken oder Hotel Post, Hirsch und schlag-mich-tot ist im Umkreis von 30 km nichts zu finden :-/

So sitze ich jetzt -1½ Stunden später- wieder hier in der Küche, schreibe weiter wo ich aufgehört habe und behalte meine Hirngespinste für mich (statt sie ins Tagebuch zu schreiben). Es sind eh nur Worte, Theorien, halb-gares Wissen. Veränderung aber entsteht nicht duch Wissen, sondern durch TUN.

E=mc², der Mann mit der wirren Frisur hat schon recht. Damit die Gleichung ausgewogen bleibt, muss jedem Gesinnungswandel eine Tat folgen. Und jedes neue Tun verändert die Gesinnung – zwangsläufig, früher oder später. Es gibt kein Entrinnen. Wohin ich auch schaue, ich sehe nur wieder Aspekte meiner selbst, mehr oder weniger gut getarnt; doch letzten Endes „nur“ ein weiteres Spiegelbild.

Wir haben uns unser eigenes Spiegelkabinett geschaffen und vergessen, wo der Ausgang ist 🙂

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mond und venus

Augsburger StadtansichtenIch habe ein schlechtes Gewissen und Frau B. ist trotzig! Zum -mehr oder weniger- ersten Mal seit 18 Jahren bin ich nun öfter mal länger unterwegs, weiß oft nicht, wann ich nach Hause komme. Die Situation ist ungewohnt, der Umgang damit will gelernt und auch geübt werden – das ist uns beiden klar. Hier unterscheiden sich Theorie und Praxis wieder mal ganz gewaltig: es fühlt sich einfach saublöd an!

Und schon verschmelzen die Unterschiede zwischen Herausforderungen in der Beziehung und gewaltigen Aufgaben im Projekt: Was sich theoretisch noch machbar darstellt, zeigt sich in der Praxis plötzlich(?) ganz anders. Doch hier wie da gibt es meiner Ansicht nach nur einen Weg, der langfristig erfolg versprechend ist. Der Mut zur Wahrheit und die Bereitschaft zur Kommunikation.
Hilfreich für mich ist dabei eine leicht ver-rückte Sicht der Dinge, wie ich sie heute wieder mal beim Stromern durch Augsburgs Innenstadt erfahren habe. Keine zwei Strassen vom pulsierenden Feierabendverkehr entfernt ist diese verträumte Altstadtgasse, friedlich und wohl behütet von Mond und Venus. Die Lösung vieler Problemchen liegt oft so nah, dass ich sie einfach nicht an dieser Stelle erwarte. Wie schon der Volksmund sagt: „Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen.

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