Beiträge getagged mit Tourismus

a close look at nature

Basilisk

Basilisk

In einem Land ohne Jahreszeiten gibt es keinen Frühling. Dafür bietet Costa Rica auf der Fläche Niedersachsens alle Vegetations- und Klimazonen, die das Herz begehrt. Wer  wie wir einmal durch das ganze Land reist, bekommt von trockenen Vulkanlandschaften über saftiges Weideland bis zu feucht-heißem Regenwald alles zu sehen (und vor die Linse:).

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist es etwas zeitaufwendig und mühsam, vor allem die Fahrtage gestalten sich schwierig für den Fotografen in mir. Meist muss die Strasse dem Dschungel regelrecht abgetrotzt werden, sonst ist in kurzer Zeit alles wieder zugewuchert. Wenn nicht gerade Bananen- oder Palmölplantagen den Weg säumen, ist links und rechts der Pisten meist dichter Urwald. Und so gibt es diesmal nur wenige Landschaftsbilder, dafür umso mehr Naturfotos.

Heliconia

Heliconia

Denn genau das ist Costa Rica: Natur pur! Ein Drittel des Landes ist Naturpark, die strengen Auflagen werden von der Bevölkerung zunehmend mehr geachtet; schließlich lebt ein guter Teil der Menschen ja auch vom Tourismus. Die Parks sind ein Rückzugsgebiet für viele Tiere und Pflanzen, wer offenen Auges die Trails entlang wandert, braucht für 2 km schon mal 3 Stunden!

Der Reisebericht ist umfangreich wie immer und wird in Bälde an gewohnter Stelle zu finden sein. Bis dahin werde ich von ab zu an ein paar ausgewählte Bilder bei flickr veröffentlichen. Und wenn alles geklappt hat, könnt ihr unsere Reise dann auch bei Google Earth nachvollziehen. Ich hatte einen GPS Tracker dabei, der die meiste Zeit eingeschaltet war und unseren Weg -hoffentlich- brav aufgezeichnet hat :).

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in the ghetto

sunway resort

Sunway Resort

Sunway Resort, eine Stadt in der Stadt. In einem Vorort von Kuala Lumpur, Malaysia gelegen wird dem Standardtouristen ohne Eigeninitiative alles geboten, was das verwöhnte Herz begehrt. Ein riesiges Einkaufszentrum mit eigener Eislauffläche (draussen hat es 35°C, soviel zum Klimaschutz), Restaurants, Disco, Fitness- und Wellnessbereich; ein Vernügungspark ist genauso angeschlossen wie eine Badelandschaft. Doch damit nicht genug: ein eigenes Krankenhaus, eine Universität und Wohnanlagen für Angestellte -natürlich landschaftlich sauber getrennt vom Hotelbereich- runden das Bild ab und machen es Gästen wie gut betuchten Mitarbeitern leicht, innerhalb dieses Ghettos zu bleiben.

DSC_2334

Framed

Denn genau das ist es: ein Ghetto. Umgeben von einer „Todeszone“ aus 6 spuriger Autobahn, endlosen Mauern und mit Stacheldraht bewehrten Parkplätzen ist es schwer, einen Weg hinaus zu finden. Und das hat seinen Grund: „Draussen“ kostet alles nur ein Drittel halb bis ein Fünftel so viel! Dort gibt es auch normale Supermärkte – für Zahnpasta oder eine Flasche Wasser braucht kein Mensch einen edlen Beautyshop oder ein Restaurant!

closed on sundays

Closed on sundays

Freundlich und nett sind die Menschen überall, doch beim Schlendern durch die Sonntags fast verwaisten Wohn- und Geschäftsviertel in der Umgebung merke ich, dass sich hier wohl nur selten Touristen blicken lassen. Selbst ein Polizist hält an, blickt mich erstaunt an und fragt, ob er mir helfen kann :).
Unsere Gastgeber haben es mit der Wahl des strategisch günstig gelegenen Hotels sicher gut gemeint. 30 Minuten nach Kuala Lumpur, 60 Minuten ins Werk ist ein guter Kompromiss; und wie gesagt: den meisten Leuten ist es wohl gerade recht so. Ich für meinen Teil freue mich wieder umso mehr auf Urlaub im „echten“ Land, mit einheimischen Leuten, normalen Kneipen und der Chance, Land und Leute wirklich kennen zu lernen.

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