Beiträge getagged mit Trance

ich bin

 

Combine tradition and modern spirit

Combine tradition and modern spirit

Ich bin Technik geil. Fasziniert von all den Gadgets, die auf kleinstem Raum die wildesten Dinge zu vollbringen im Stande sind. Ich gehe gerne mir digitaler Technik um, erschaffe mit Begeisterung neue Software-Welten.

Ich bin konservativ. Halte gerne an alt bewährtem fest, bin immer wieder überrascht von der einfachen Weisheit alter Lehren. Staune über die Effektivität traditioneller Übungen.

Ich bin neugierig. Habe nur wenig Angst, neue Wege zu beschreiten. Und liebe die Verbindung von Gestern und Morgen: Mindmachines, Psychedelic Techno Trance, Binaural Beats, Neuro-Sciences.

Möge die Macht mit Dir sein!

[Howunit: Der Buddha steht auf meinem Notebook, der abgefahrene Hintergrund ist ein Teil des Wallpapers.]

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fenster nach innen

Fenster nach InnenSwitch: Teewasser kochen, Katze füttern, ab ins Bad … ich genieße die Stille des neuen Tages.
Switch: Meeting mit den Mediengestaltern, kenne die Antworten auf meine Fragen schon, will aber nicht nur wortlos dabei stehen.
Switch: Back in the office, die Datensicherung spinnt wieder mal, nichts Neues, ist gleich erledigt. Rechner weiter aufsetzen, MAC-Adresse im Accesspoint hinterlegen, DNS- und DHCP-Eintrag nicht vergessen, WLAN einrichten, Zertifikate installieren.
Switch: Herr M. lernt wieder am Tresen in der Küche. Nettes Gespräch über Lernen, Gehirnfrequenzen, MindMachines. Er taut ganz langsam auf, wird sicherer im Lauf der Monate – ist ein schönes Gefühl, das mit zu bekommen.
Switch: Apache konfigurieren, PHP dazu und MySQL – Routinearbeit, brauche fast nicht aufzupassen. Ein kleiner Teil von mir erledigt dieses Tagesgeschäft wie in Trance – keine Herausforderung, kaum Spass. Irgendwo in mir lauert etwas auf … ja worauf? Frau G. ist am Ende, verzweifelt an den Hürden seltsam programmierter Fibu-Software, Tränen fließen, Herr S. beruhigt mehr schlecht als recht. Noch einen virtuellen Host einrichten. Uups Tippfehler, deswegen startet Apache nicht sauber. Das lauernde Etwas in mir hätte die „richtigen“ Worte für Frau G., spürt Herrn S.’s Unsicherheit – aber hey, andere Baustelle.
Switch: In der Helsinki-Bar läuft wie so oft gute Musik, es ist kaum was los am frühen Abend. Da ist er wieder, der andere Teil von mir. Ich sehe die Stimmung der Leute, könnte sie aber nur unzureichend in Worte fassen. Im Gespräch jedoch fallen mir oft spontan die richtigen (Sinn)bilder ein. Frau B. kommt, hatte wieder einen schweren Tag. Was ich zuwenig habe, hat sie zuviel: menschliche Herausforderungen. Aber hey, andere Baustelle – meine eigene nämlich!
Switch: Abendessen, Feuer im Ofen im Büro machen, Rechner an. Frau B. schläft, ich stöbere in einigen Blogs. last.fm lernt langsam meinen Geschmack, wird immer zielsicherer. Das Fensterbild aus der Helsinki-Bar aufbereiten, Artikel schreiben, veröffentlichen. Mit Kopf und Bauch, Herz und Verstand -sind das die zwei Teile, welche sich den Tag geteilt haben?- macht es schon mehr Spaß. Und doch: real statt virtuell wäre mir lieber!
Switch: Rechner aus, Licht aus, ab ins Bett – welcher Teil von mir wird jetzt wohl aktiv?

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kontraste

Psychedelic GoaEin Dorf weiter ist Starkbierfest, da gibt’s dann Sonntag Nachmittag auch immer lecker Kuchen. Als ich den heute geholt habe und damit gute 15 Minuten der bayrischen Blasmusik ausgesetzt war, ist mir was eingefallen:

Bei vielen Musikrichtungen ist Klang die Verpackung, der Inhalt wird mit Worten transportiert. Ein Lied kann seine Wirkung nur richtig entfalten, wenn ich den Text verstanden habe. Neue Sichtweisen eröffnen sich dann durch ein neues Verständnis des jeweiligen Themas.
Ganz anders hingegen bei Psychedelic Goa Trance: Verpackung und Inhalt sind Eins, es gibt nichts zu Verstehen. Jeder Versuch diese Rhythmen mit einem klassischen Musikverständnis zu begreifen muss kläglich scheitern. Die Wirkung entfaltet sich nur, wenn ich meinen Verstand beiseite lasse und mich in den Rhythmus fallen lasse. Meine Gehirnfrequenz geht mit dem Takt in Resonanz, der Verstand wird durch die ungewohnten Klangstrukturen verwirrt und steigt langsam aus. Mein Körper fängt an mit zu schwingen, ein Gefühl von Einheit wächst langsam in mir, Schauer rieseln mein Rückgrat entlang.
Und plötzlich schwirren Bilder durch meinen Kopf, Ideen fangen von irgendwo her an zu fließen und der Satz Nada Brahma – Die Welt ist Klang gewinnt eine ganz neue Bedeutung.

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