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7200 km durch Südafrika und Namibia
Verfasst von norbert unter nok's tagebuch am 21. Dezember 2011
Guten Morgen da Draussen in den Weiten des Webs,
diesmal hat es etwas länger gedauert, bis der Reisebericht unserer Tour durch Südafrika und Namibia online war. Auf 7.200 km durch Nationalparks und Naturreservate haben wir mit zwei Kameras gut 1.700 Bilder gemacht, die erst mal aussortiert werden wollten
. Doch nun ist es geschafft: Webseite, PDF und Buch sind fertig!
Buch?
Ja, zum ersten Mal haben wir einen Reisebericht drucken und binden lassen. Hardcover mit Leineneinband, Vorder- und Rückseite mit Bildern bedruckt, 1A Qualität. Es fühlt sich toll an, ein selbst geschriebenes Buch in den Händen zu halten! Natürlich ist so eine Edelausgabe viel zu teuer für’s Bücherregal beim Händler um die Ecke; unser Exemplar ist ein Geschenk für meine Eltern. Aber es gibt ja noch das PDF zum Lesen; auf einem iPad liest es sich fast genauso gut
.
Doch genug der Worte! Ein Klick auf das Bild rechts führt zum Reisebericht. Wer hingegen auf das Zebra klickt, landet bei ausgewählten Bildern in meinem flickr Album.
Viel Spass beim Schmökern!
gemeinsamkeiten
Pünktlich zum Jahreswechsel sind wir zurück aus Cuba. Ein Land dessen Widersprüchlichkeit bei uns immer wieder zu angeregten Diskussionen geführt hat. Ein Eldorado für Liebhaber alter Häuser und Autos und eine Herausforderung für vom Luxus verwöhnte Europäer. Eine Kultur deren ungebändigte Lebenslust im -für uns- krassen Gegensatz zu den Beschränkungen steht, die den Leuten hier auferlegt sind. Menschen mit denen wir so vieles gemeinsam haben und deren Unterschiedlichkeit wir in ein paar Wochen Reise doch nie begreifen können.
Es gibt viel zu Erzählen. Die ersten Bilder sind gesichtet, der Reisebericht wartet noch auf auf die letzten paar Zeilen; auch Rückflug und Ankunft gehören zum Erlebnis.
Ich wünsche Euch allen einen guten Start ins neue Jahr.
Was fällt Dir als erstes ein, wenn Du an Kuba denkst?

Che Guevara
Na, habe ich das Klischee getroffen mit den beiden Bildern? Oder fehlen noch Rum und Zigarren?
Die Assoziationen stecken in mir, ob mir das nun gefällt oder nicht. Und ich werde nicht der Einzige sein, dem das so geht. Klar weiss ich, das es armselig ist das Leben in einem Land auf ein paar wenige Bilder zu beschränken. Und doch halten sich diese Bilder … erfahrungsgemäß so lange bis ich mir ein eigenes Bild von Land und Leuten machen kann.
![Cuba car Classic car in Havana, Cuba, July 9, 2006. [© AP Images]](http://hirngespinste.kurzka.de/wp-content/uploads/2009/12/cuba-car.jpg)
Classic car in Havana, Cuba © AP Images
Es ist ein ständiges Auf und Ab, das nach ein paar Tagen zur lieben Gewohnheit wird – ohne alltäglich zu werden. Langsam, ganz langsam ändert sich der Standpunkt, weichen billige Klischees einem neuen Verständnis, füllt sich das Bewusstsein mit neuen Bildern.
Und damit letztere nicht nur in meinem Kopf existieren habe ich auch diesmal wieder Kamera und Reisetagebuch dabei.
Geniesst die letzten Wochen des Jahres, lasst Euch nicht von der um sich greifenden Hektik anstecken, feiert schön Weihnachten, kommt gut ins neue Jahr und seid neugierig auf den nächsten Reisebericht
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reisebericht costa rica
Verfasst von norbert unter alltag, nok's tagebuch am 19. Mai 2009
Diesmal hat es etwas länger gedauert, bis der Reisebericht fertig war. Naja, das stimmt nicht ganz: der Bericht selbst war Ruckzuck fertig, Frau B. hatte ihn in Windeseile getippt. Und die Programmierung für die Seite war auch keine große Sache, da habe ich ja Übung
.
Mit den Bildern allerdings hatte ich meine liebe Mühe. Aussortieren ist eine Geschichte – die Qualität eines Fotos beurteile ich lieber Zuhause am Monitor als auf dem (zwar guten, aber eben doch kleinen) Display der Nikon. Die vielen doppelten Motive und meine Leidenschaft für Blumen (die halten so schön still und ich brauche nicht zu fragen) haben die Auswahl aus den fast 1.000 Bildern dann aber doch recht leicht gemacht; übrig geblieben sind etwas mehr als 500 Fotos.
Doch ich hatte zum ersten Mal auch einen GPS Tracker dabei, der brav jeden Tag alle 60 Sekunden Uhrzeit und Position aufgezeichnet hat. Das Zusammenführen dieser Daten mit den Bilddaten hat sich dank meiner Unkenntis der neuen Materie aufwendiger gestaltet als angenommen. Doch letzlich habe ich es nun doch geschafft: zu jedem Bild lassen sich Aufnahmedaten (EXIF) und Position (GEO) in Google Maps anzeigen. Und als i-Tüpfelchen sind alle Bilder über CoolIris verfügbar, mit Kamera-, Objektiv- und Aufnahmedaten.
So wünsche ich Euch nun viel Spaß beim Lesen und Schauen; lehnt Euch zurück und genießt die virtuelle Auszeit.
PS: Den Reisebericht als PDF gibt es noch nicht. Um ehrlich zu sein, habe ich nun erst mal genug vom Bilder sortieren
a close look at nature
In einem Land ohne Jahreszeiten gibt es keinen Frühling. Dafür bietet Costa Rica auf der Fläche Niedersachsens alle Vegetations- und Klimazonen, die das Herz begehrt. Wer wie wir einmal durch das ganze Land reist, bekommt von trockenen Vulkanlandschaften über saftiges Weideland bis zu feucht-heißem Regenwald alles zu sehen (und vor die Linse:).
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist es etwas zeitaufwendig und mühsam, vor allem die Fahrtage gestalten sich schwierig für den Fotografen in mir. Meist muss die Strasse dem Dschungel regelrecht abgetrotzt werden, sonst ist in kurzer Zeit alles wieder zugewuchert. Wenn nicht gerade Bananen- oder Palmölplantagen den Weg säumen, ist links und rechts der Pisten meist dichter Urwald. Und so gibt es diesmal nur wenige Landschaftsbilder, dafür umso mehr Naturfotos.
Denn genau das ist Costa Rica: Natur pur! Ein Drittel des Landes ist Naturpark, die strengen Auflagen werden von der Bevölkerung zunehmend mehr geachtet; schließlich lebt ein guter Teil der Menschen ja auch vom Tourismus. Die Parks sind ein Rückzugsgebiet für viele Tiere und Pflanzen, wer offenen Auges die Trails entlang wandert, braucht für 2 km schon mal 3 Stunden!
Der Reisebericht ist umfangreich wie immer und wird in Bälde an gewohnter Stelle zu finden sein. Bis dahin werde ich von ab zu an ein paar ausgewählte Bilder bei flickr veröffentlichen. Und wenn alles geklappt hat, könnt ihr unsere Reise dann auch bei Google Earth nachvollziehen. Ich hatte einen GPS Tracker dabei, der die meiste Zeit eingeschaltet war und unseren Weg -hoffentlich- brav aufgezeichnet hat
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