Beiträge getagged mit wahrheit

ich weiss, dass ich nichts weiss

Altus, Arkansas, USAWie groß der Unterschied zwischen „ich weiß“ und „so ist es tatsächlich“ ist, merke ich gerade wieder einmal. Wirklich wissen tue ich recht wenig! Bruchstückhafte Erzählungen und gängige Klischees haben in meinem Kopf z.B. ein Bild von Ozark geformt, das mit der Realität herzlich wenig zu tun hat.

Wir Ich tendiere dazu, meine Meinung als bare Münze, als Wahrheit zu betrachten und vergesse, das diese Beurteilung auf meiner subjektiven Einschätzung und Bewertung basiert. Jemand anders mag vollkommen andere Kriterien heranziehen, hat höchst wahrscheinlich eine andere Sicht der Dinge und bildet sich damit eine ganz unterschiedliche Meinung. Was erst mal ganz normal und auch gut ist … solange keiner darauf besteht, seine Meinung wäre die einzig richtige Wahrheit!

Der Schritt zurück macht mir bewusst, dass so gut wie alles eine ganz persönliche und damit subjektive Sicht ist. Und erlaubt mir damit, mich dem (Gesprächs-)partner zu öffnen, konstruktiv zu hinterfragen und dazu zu lernen. Statt Recht haben, überzeugen und gewinnen zu wollen. Nur etwas Mut erfordert es, schliesslich gebe ich damit indirekt zu, nichts zu wissen 😉

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familienstellen

SicherheitMit welcher Selbstverständlichkeit ich an so manchen Glaubenssätzen festgehalten habe (und an anderen bestimmt immer noch festhalte:), verblüfft mich immer wieder. Vor allem wenn sich so ein Thema dann aufzulösen beginnt.
Als ob es mir eine wie auch immer geartete Sicherheit geben würde. Die Sicherheit, immer eine Ausrede parat zu haben? Die Sicherheit, mich dahinter verschanzen zu können, wenn mich der Mut verlässt?
Diese Art Sicherheit jedenfalls ist nicht von Bestand, reicht gerade mal bis zur nächsten Krise. Und dann heisst es: „Please insert coin to continue!“. Bestand hat einzig und allein die Wahrheit. Und die ist oft so verblüffend simpel, dass ich sie -manchmal 40 Jahre lang- einfach nicht sehe.

Die aktive Teilnahme am Familienstellen heute war längst nicht so spektakulär für mich wie erwartet / befürchtet, wenngleich sie mir die Augen für einige fast schon banal einfache Wahrheiten geöffnet hat. Wirklich beeindruckend für mich waren allerdings meine Rollen als Stellvertreter! Wow, da hat es mich stellenweise wirklich umgehauen.

Aber das ist eine andere Geschichte – vielleicht in einem der nächsten Artikel?!
Danke Claudia für dieses aussergewöhnliche Erlebnis.

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