Beiträge getagged mit Wandel

did you know?

Wem die Veränderung nicht so gefällt oder wem das mit der (schönen) neuen Welt einfach zu schnell geht, der mag sich zu seiner eigenen Beunruhigung folgenden Film ansehen:

Danke @JoHa für den Link!

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loslassen

Spinnennetz

Gefangen im Netz aus Gewohnheit und Angst
hängen meine Träume und Hoffnungen
wie Regentropfen am seidenen Faden

Ein unachtsamer Schritt, ein jäher Windstoß
und sie teilen aller Tropfen Los

Doch frei von der Erwartung süßer Last
beginnt des Lebens steter Wandel gleich
mir neue Träume einzusagen

Eigentlich hatte ich zu Sari’s Thema der Woche 38 im Projekt 52 ein bestimmtes Gedicht im Kopf und eine Idee dazu, wie ich das im Bild umsetzen möchte. Doch als ich die heute Morgen gemachten Bilder entwickelt habe, ist mir zum Spinnennetz obiges Gedicht eingefallen. Nun gut, dann eben anders herum :). (Ganz nebenbei passt es auch zu Sari’s Ballon mit den Träumen und Wünschen.)

Das ursprüngliche Gedicht will ich Euch trotzdem nicht vorenthalten, es ist mein Lieblingsgedicht:

Der Panther
Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
So müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
Und hinter tausend Stäben keine Welt.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
Sich lautlos auf – . Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille –
und hört im Herzen auf zu sein.

Rainer Maria Rilke

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epic

Eine interessante Vision, für viele scheinbar beängstigend wie Orwells 1984?!

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Andererseits: die Welt ist seit Anbeginn der Zeit im Wandel, Entwicklung lässt sich niemals aufhalten. Letzendlich kommt es immer darauf an, was jeder Einzelne daraus macht.

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steter wandel

FeierabendWährend immer mehr Geschäfte schliessen und es auf den Strassen merklich ruhiger wird, erwachen langsam die Häuser und Wohnungen zu leben. Ich liebe diese Zeiten des Wandels, im Grossen wie im Kleinen. Gerade im Kleinen! Zu Silvester, Geburtstag oder Jubiläum geht der dahinter verborgene Rhythmus im künstlichen Hype des besonderen Momentes unter. An der Schnittstelle zwischen Tag und Nacht, Arbeit und Freizeit oder Schlafen und Wachen jedoch offenbart sich der feine Zauber täglich aufs Neue.
Die Gedanken kreisen noch um das Geschehen der letzten Stunde und hinken der Realität träge hinterher. Ohne die Fessel des allzeit bewertenden und kategorisierenden Geistes tauchen Herz und Sinne jetzt ein in den nahtlosen Übergang zwischen Ende und Anfang … und lassen mich einmal mehr erfahren erspüren, dass Leben steter Wandel ist.

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zauberei

Mühlrad (Augsburg - Vogeltor)Gute Tage, schlechte Tage, Tiefen und Höhen, grauer Alltagsfrust und Erfolgsmomente – der beständige Wandel lässt sich nicht kontrollieren und schon garnicht stoppen. Wie das alte Mühlrad am Vogeltor in Augsburg dreht das Leben seine Runden, ein ums andere Mal. Die Dramatik von alldem offenbart sich nur im jeweiligen Moment.

Ein Schritt zurück, etwas Abstand, die Augen leicht zugekniffen und schon ändert sich das Gefühl. Die Konturen werden weicher, die Farben beginnen zu leuchten, aus wild spritzendem Wasser wird zarter Nebel und die kantigen Holzschaufeln zerfliessen zu einer einheitlichen Fläche, welche die monotone Bewegung nur mehr erahnen lässt.

Und wie von Zauberhand wird aus dem ständigen Auf und Ab plötzlich eine sanfte Schwingung, die mich wie eine leise Melodie begleitet.

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