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Schienenkreuzung

Nachdem ich mich in letzter Zeit immer öfter selber dabei ertappt habe, die hirngespinste „der Reihe nach“ anzusehen, habe ich nun kurz entschlossen das Design geändert. Kein „fancy magazine style“ mehr, sondern ein simples, 3-spaltiges Blog Layout. Denn genau das sind die hirngespinste – ein Blog (auch wenn ich in letzter Zeit weniger zum Schreiben komme – und sei es nur, weil im Hotel kein Internet zur Verfügung steht :().

Es ist noch nicht alles ins Deutsche übersetzt, von einer Sprachdatei will ich garnicht reden. Der Autor des Themes besteht auch auf den etwas seltsamen Links im Footer … nicht ganz mein Geschmack, aber gut. Ich bin mir nicht sicher, ob sich das Design lange hält. Für den Moment jedenfalls gefällt es mir besser als vorher.

Und wenn ich schon am verändern bin, habe ich auch gleich meinen Internet- und Telefontarif etwas aufgebohrt. Wenn alles so funktioniert wie ich mir das vorstelle, surfe ich bald 6 Mal so schnell, telefoniere umsonst ins Festnetz und ebenso umsonst von meinem Handy zu Frau B.’s Handy – und das alles ohne Telekom. Na ich werde sehen, ob die Realität hält, was die Werbung verspricht :).

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kurzes vergnügen

Lange habe ich überlegt, wie ich Sari’s 34. Wochenthema „Vergänglichkeit“ für’s Projekt 52 umsetzen will. „Schönheit ist etwas Vergängliches.“ dachte ich zuerst. Aber ich kenne so viele Gesichter alter Menschen, die ich schön finde – vergänglich ist lediglich das in der Werbung gepriesene Ideal. „Ein Grabstein, na wenn das kein Symbol der Vergänglichkeit ist!“. Das Leben ist so richtig vergänglich, genau. Doch nach dem Wochenende an Sammys Krankenbett habe ich erst mal keinen gesteigerten Bedarf, mich mit dem Tod auseinander zu setzen.

Heute dann die zündende Idee: „Genuss ist vergänglich.“. So gut ein Bier schmeckt, so klasse ein Essen schmeckt, so wohl eine Zigarette tut – nach kurzer Zeit schon ist das Gefühl verflogen. Zurück bleibt die Erinnerung an das kurze Vergnügen; und selbst die verblasst.

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veränderung

In Reih und GliedVielleicht bilde ich mir es ja nur ein, aber seit einiger Zeit habe ich das Gefühl, die Werbung versucht an unseren gesunden Menschenverstand zu appelieren. Da gibt es plötzlich „… seriöse Kundenbetreuung …“ und „… hören Sie nicht auf die tolle Musik und vergessen Sie die überwältigende Landschaft …“, wo früher nur „… werden auch Sie Millionär …“ und „… aus Freude am Fahren …“ angesagt war?!

Nun sind Werbefachleute ja meist schlaue Leute (ja klar, es gibt auch Ausnahmen :), erkennen mit feinem Gespür den Nerv der Zeit und verstehen es meisterhaft, den braven Konsumenten einzulullen. Da drängt sich mir die Frage auf: „Worauf reagieren die denn eigentlich?“. Ziehen die abgedroschenen Sprüche nicht mehr? Sollte sich in der breiten Masse so langsam die Erkenntnis durchsetzen, das Geiz nicht alles alles ist und schon garnicht geil? Das nicht jeder mal eben Millionär wird -und erst recht nicht lange bleibt-, der ein paar Lose kauft? Das ein schickes Auto nicht dauerhaft etwas am Bierbauch oder der zerrütteten Ehe ändert?

[Beim Schreiben dieser Zeilen kommt mir der Gedanke, ob es nicht genau umgekehrt ist: die Werbung versucht einen Wandel im Bewusstsein der Massen zu bewirken. Aber das ist selbst mir zu utopisch – so fern jeglicher raffgierigen Realität sind nicht mal in meine abgehobensten Hirngespinste.]

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zwischen den zeilen

GletscherspalteDas wir tagtäglich unbewussten Einflüssen ausgesetzt sind, ist wohl jedem klar. Wie weit das geht, hat mir gerade wieder der Artikel The Powerful Influence of the Little Things im SitePoint Tribune (ganz nach unten scrollen) klar gemacht. Unbedingt sehenswert dazu auch das Video auf YouTube, welche die Geschichte auf sehr eindringliche Art und Weise verdeutlicht. Und da aller Wahrscheinlichkeit nach nicht nur psychologische Illusionisten wie der zitierte Derren Brown die Macht der kleine Dinge kennen, lohnt es sich schon, etwas bewusster durch den Alltag zu taumeln.

Und wer jetzt behauptet, dass er auf solche Tricks nicht reinfällt -im Supermarkt, beim Handykauf, bei der Wahl seines neuen Kugelgrills-, der soll jetzt mal ganz ehrlich sagen, was ihm als erstes beim Betrachten des Bildes eingefallen ist!

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