Beiträge getagged mit Wind

kleine welten

So langsam habe ich den Dreh mit dem Makro-Objektiv glaube ich raus. Macht Spass das Teil, obwohl das Fotografieren kleiner Welten weitaus komplexer ist als ich gedacht habe ­čśë

Die Eigenheiten des Objektives kennen lernen, sich mit der Technik der Makrofotografie auseinander setzen, Licht, Stativ, …

Aber das wichtigste scheint mir die Geduld zu sein. Hält das Objekt der Begierde lange genug still? Lässt der Wind dann auch im rechten Augenblick nach? Unglaublich, wieviel Zeit bei der Jagd nach Kleinigkeiten wie im Flug vergeht!

Mehr davon wie immer bei flickr.

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treiben lassen

Ein Schatten huscht blitzschnell durch den Garten, viel zu groß für einen Vogel. Es ist weder etwas zu hören noch zu sehen. Erst das dumpfe Fauchen des Brenners macht mich auf den Heissluftballon aufmerksam, der scheinbar in unmittelbarer Nähe seinen Ausflug beenden will.

Ich mag diese riesigen Gebilde, die oft den Himmel hier über dem schwäbischen Holzwinkel bevölkern. Nicht nur wegen ihres farbenfrohen Aussehens, sondern weil sie so sehr meine Art des Reisens, ja des Lebens verkörpern. Nur schwer zu steuern, gehört eine gute Portion Vertrauen und Neugierde zur Fahrt mit dem Ballon. Sich treiben lassen und mal schau’n wohin der Wind des Lebens einen trägt. Dabei immer den Überblick behalten, die Aussicht geniessen und landen, wo es sich eben anbietet.

Gern wäre ich mit gefahren. Aber auch so freut es mich, das Thema der 28ten Woche im Projekt 52 -etwas spät zwar, aber immerhin- für mich passend umgesetzt zu haben.

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herbsttag

HerbstlaubHerr: Es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren
und auf den Fluren laß die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten reif zu sein
gib Ihnen noch zwei südlichere Tage
dräng sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr
wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird lesen, wachen, lange Briefe schreiben
und wird auf den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben

Rainer Maria Rilke (1875-1926)

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ein kräftiger wind

Ähren im Windtreibt die Wolken vor sich her und schüttelt Mensch und Natur ordentlich durch. Die Ähren stört es nicht, sie beugen sich dem Wind, geben einfach nach und rauben ihm so jegliche Gewalt.

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lieben was ist

WindDer Herbst ist da. Auch wenn es sich gerade nicht so anfühlt, führt doch kein Weg daran vorbei. Die Phase des Umbruchs, des Loslassens, der (Rück-)Besinnung bahnt sich unausweichlich ihren Weg. Wind zerrt an den Blättern, die sich trotzig am Zweig festklammern und um das letzte bißchen Farbe kämpfen, dass ihnen noch geblieben ist.

Andere wieder scheinen den Wechsel zu genießen, erstahlen richtig in der neuen Farbe. Freuen sich schon, die alten Bande irgendwann sanft loszulassen und einer neuen, ungewissen Zukunft entgegen zu treiben. Wer weiß schon, was der nächste Tag bringt?Gelb

Lieben was ist. Nicht ergeben und resigniert, sondern freudig und neugierig. Lieben was ist, statt sich starrköpfig und mutlos gegen die Realität zu stemmen.

Der Herbst ist da. Was für eine wunderbare und verheissungsvolle Zeit!

[Update: Als heute morgen um 5:40 Uhr der Wecker klingelte … und klingelte … und klingelte … wusste ich, was an dieser Zeit verheissungsvoll ist: am Wochenende wird auf Normalzeit zurück gestellt. Ich kann eine Stunde länger schlafen :)]

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