Beiträge getagged mit Wolken

wolke 7

Wolke 7Ist unsere Welt nicht der abgefahrenste Spielplatz, den man sich nur ausdenken kann? Für jeden, aber auch jeden Einzelnen von uns existiert irgend etwas, dass wie extra für ihn gemacht zu sein scheint. Dessen reiner Anblick die Augen vor Freude glänzen lässt und allein der Gedanke daran so interessant ist, dass die Welt ringsum in Bedeutungslosigkeit versinkt.

Natürlich: „Was des Einen Freud, ist des Anderen Leid“. Während ich angesichts des Wolkenspiels laut jubelnd die Kamera zücke, räumt der Nachbar die Möbel von der Terrasse und verbarrikadiert ob des drohenden Unwetters sein Haus.

Doch wenn es jedem so geht? Wenn Alles, was uns so wiederfährt und begegnet, für den Einen pures Vergnügen und den Anderen die Herausforderung schlechthin ist? Ist die Welt dann nicht ausgewogen, das System nicht in perfekter Balance?

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heimwärts

HeimwärtsDie Woche in Steeg war fruchtbar, aber auch anstrengend. Ich bin müde, will nur noch nach Hause. Auf der Autobahn war die letzten 150 km schon wenig los, jetzt legt sich auch langsam der Feierabendverkehr. Ich wiederstehe der Versuchung auf’s Gaspedal zu drücken und versuche den Kopf frei zu bekommen von Projekten, Programmen, Datenmodellen, Templates … was weiss ich allem.

Zwischen dunklen Gewitterwolken spitzen immer wieder Sonnenstrahlen hervor, tauchen die Landschaft in ein mystisches Licht. Mein Weg führt direkt am Chiemsee vorbei, der kleine Rastplatz liegt genau am Ufer. Eine Schar Möwen hat sich für eine kurze Weile auf der Ufermauer nieder gelassen. Immer wieder steigen sie auf, lassen sich vom Wind tragen, drehen ihre Runden dicht über meinem Kopf. Irgendwann fliegen sie alle los, verschwinden in der Abendsonne – heimwärts.

Jetzt habe ich Feierabend.

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feuerabend

FeuerabendTja, da bin ich diesmal richtig aufgeschmissen mit dem Thema der 14. Woche: „Die Sonne geht unter“. Bei dem trüben Wetter standen die Chancen von Anfang an schlecht, ein entsprechendes Bild für Saris Projekt 52 einfangen zu können. Klar habe ich mir gleich mal Alternativen überlegt:

Eine kleine Buddha-Statue alle halbe Stunde ablichten. Der länger werdende Schatten und die sich ändernde Helligkeit geben eine hübsche kleine Serie.

Zum Wohnzimmerfenster hinaus fotografieren, auch alle halbe Stunde ein Bild. Der Wechsel der Helligkeitsverteilung (Fenster hell, Raum dunkel zu Fenster dunkel (mit leuchtender Salzkristalllampe) und Raum hell sollte auch eine schöne Serie abgeben.

Wenn es zwar bewölkt, aber trotzdem ein Unterschied zwischen Abend und Nacht merkbar ist, liese sich das ganz gut realisieren. Doch entweder waren rabenschwarze Gewitterwolken am Abendhimmel, die den Übergang vom Tag zur Nacht völlig verschluckten. Oder ich bin erst nach Hause gekommen, wenn es bereits stockfinstere Nacht war. Und so greife ich diese Woche ins Archiv und hole den Abendhimmel über Ayacucho, Peru heraus. Der lässt sich hier eh kaum übertreffen und selbst für Peru war es ein ganz besonderes Schauspiel. Was, nebenbei bemerkt, kaum jemand beachtet hat – schliesslich waren die vielen Touristen voll und ganz mit Shopping beschäftigt. Gegen die bunten Auslagen der Schaufenster hat die Schönheit der Natur kaum eine Chance.

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neidisch

TorwacheMann, bin ich müde! Mir fehlt momentan definitv etwas Schlaf. Das trübe Winterwetter -hier in Augsburg ist es seit Tagen bewölkt- trägt seinen Teil dazu bei, dass ich alles andere als motiviert zum Arbeiten bin. Das Klingeln des Weckers baue ich jeden morgen geschickt in meine Träume ein, erkenne es nicht als solches, komme nicht aus den Federn.

Und später dann, gerade wenn es in der Küche anfängt gemütlich warm zu werden, schaue ich neidisch unsere Katze an. Die räkelt sich wie zum Spott auf dem Sofa neben dem Ofen, blinzelt kurz her und sagt: „Viel Spass da Draußen – ich bleibe hier im Warmen!“.

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gestern – heute

Am Ortsrand von WeldenGestern:
Die Sonne scheint immer wieder durch die vielen Lücken in der schnell ziehenden Wolkendecke. Sie beleuchtet den Herbstwald in all seiner Pracht für einen kurzen Moment, bevor er wieder im Schatten verschwindet und sich seine Schönheit nur noch erahnen lässt.

Heute:
Der Himmel ist in einförmiges Grau getaucht. Dicke Schneeflocken fallen langsam zu Boden, bleiben hier und da zaghaft liegen und lassen Bilder von verschneiten Waldwegen auftauchen, deren Schönheit sich nur erahnen lässt.

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